Die Gerüchteküche um den slowenischen Motocross-Helden Tim Gajser brachte beim WM-Event im tschechischen Loket eine neue, spannende Facette an den Tag – der Umstieg zu Yamaha scheint plausibel.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Rund um den Tschechien-GP in Loket am vergangenen Wochenende wurde auch viel über den nervösen Fahrermarkt – vor allem in der MXGP-Klasse – gesprochen. Diesbezüglich ist Honda-Ass Tim Gajser einer der Hauptprotagonisten, obwohl er aktuell wegen seiner Schulterverletzung noch nicht im Grand-Prix-Paddock zurück ist.
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Fakt ist: Der Slowene soll aus mehrerlei Gründen nach über zehn Jahren bei HRC vor dem Abschied stehen. Zunächst war lange Zeit die Rede von einem Wechsel zu Ducati Corse – wo er zumindest die Farbe behalten würde und 2026 MXGP-Teamkollege des Schweizers Jeremy Seewer wäre. In Loket tauchte nun das Gerücht auf, dass Gajser bereits einen privaten Testlauf mit der Ducati absolviert haben soll. Dieser Probelauf soll unter absoluter Geheimhaltung auf Gajsers privater Rennpiste – dem TIGA243 Land durchgeführt worden sein. Dabei soll sich der fünffache Weltmeister mit der etwas anderen Motorcharakteristik der Desmo450 MX nicht auf Anhieb wohlgefühlt haben. Von Vibrationen im Fahrwerk sei im Umfeld die Rede gewesen.
Daher passt auch der aktuelle Stand der Spekulationen – dieser besagt, dass Gajser ab 2026 auf einer Werks-Yamaha sitzen könnte. Bei Ducati könnte Jeffrey Herlings andocken, wenn es mit Red Bull KTM zu keiner Einigung kommt. Der 30-jährige Niederländer wird auch mit Honda in Verbindung gebracht. "The Bullet" will Ende der Woche evaluieren, ob ein Grand-Prix-Comeback bei der gefürchteten Sandschlacht von Lommel möglich wäre.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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