Das Motocross-MX1-Team von Honda testet diese Woche einige Neuerungen für die 450-ccm-Werksmaschine. Aber Max Nagl ist nach seinem Sturz in Mantua angeschlagen.
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Im Honda-Werksteam herrschten nach dem Vorbereitungsrennen in Mantua gegenteilige Gefühlswelten. Evgeny Bobryshev sicherte sich beim Starcross hinter dem souveränen Sieger Kevin Strijbos (Suzuki) den zweiten Gesamtrang in der MX1-Klasse. Teamkollege Max Nagl hingegen musste sich nach einem Sturz im dritten Lauf sogar im Krankenhaus auf ernsthafte Verletzungen untersuchen lassen.
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Bobryshev hatte die Szene aus nächster Nähe beobachtet und führte danach das Rennen an. "Ich hatte einen guten Start, aber Clement Desalle konnte mich überholen. Gegen Max habe ich auch gekämpft. Aber als er sich mit Desalle beschäftigte, haben sie ihre Linien in der Luft gekreuzt und stürzten. Ich führte danach, aber Strijbos holte mich ein. Er fuhr ein starkes Wochenende", erzählte der Russe. Roger Harvey ist von Honda Europa als Offroad-Manager angestellt und meinte: "Es war ein guter Tag für uns, natürlich mit Ausnahme des Zwischenfalls mit Max. Das war wirklich unglücklich", klagte Harvey. "Er wurde im lokalen Krankenhaus untersucht, es scheint alles o.k. zu sein. Aber wir werden noch eingehendere Untersuchungen machen lassen, er hat offenbar einige heftige Prellungen am Körper."
Diese Woche sind japanische Techniker in Europa, um auf Sardinien die Entwicklung der CRF450R voranzutreiben. Harvey: "Die Verletzung von Max hat den Trainings- und Testplan ein bisschen durcheinander gebracht. Aber wir werden mit den Japaner diese Woche weiterarbeiten. Es gibt einige Updates aus dem Werk, die wir testen sollten."
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