Yamaha schenkt Tim Gajser volles Vertrauen: Viele Freiheiten für Eigenregie
Für seinen spektakulären Übertritt von Honda zu Yamaha hat Sloweniens MXGP-Motocross-Gigant Tim Gajser mit seinem neuen Arbeitgeber einige Befugnisse ausverhandelt.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Der Wechsel von MXGP-Ass Tim Gajser zu Yamaha war eine der Motocross-Topmeldungen der vergangenen Monate. Der Slowene hat die Honda Racing Corporation und italienische Gariboldi-Mannschaft nach zwölf Saisons und mehreren WM-Titeln verlassen und wird ab sofort in der Struktur des Kemea-Teams eine Werks-Yamaha steuern. Der Deal des 29-Jährigen läuft über zwei Jahre, inklusive einer Option auf Verlängerung.
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Der Sitz des Yamaha-Werksteams befindet sich in Belgien, was für die Organisation und Logistik eine andere Ausgangslage bringt. Wie Kemea-Teamboss Hans Corvers in einem Interview mit der britischen Plattform Gatedrop enthüllte, werden Gajser weiträumige Freiheiten gewährt. Einen Großteil der Vorbereitung und des Trainings zwischen den MXGP-Events während der Saison wird der Yamaha-Neuling auch weiterhin in Eigenregie in Slowenien absolvieren – seine Bosse haben volles Vertrauen zu ihm. Auch personell wurden Gajser großzügige Zugeständnisse gemacht. Der fünffache Weltmeister darf seinen Vertrauensmann Massimo Castelli von Honda zu Yamaha mitbringen, der die Funktion des Crew-Chiefs übernimmt. Der Italiener hat vier Jahrzehnte Erfahrung im Offroad-Zirkus. Castelli begann seine Karriere als Mechaniker bei Cagiva und war dann lange in der Crew des erfolgreichen Rinaldi-Yamaha-Teams für Könner wie Alex Puzar, Donny Schmitt und Bob Moore tätig und arbeitete seit 2005 für Gariboldi Honda. Übrigens: Castellis Vater war einst Mechaniker bei Straßen-Ikone Giacomo Agostini.
Auch der Vorsaison-Rennplan steht: Tim Gajser wird wie in den vergangenen Jahren bei Honda die beiden Events zur offenen Italienischen Meisterschaft als Formcheck nutzen. Diese steigen in Alghero (1. Februar) und eine Woche später in Mantua. Im Gegensatz dazu wird Teamkollege Maxime Renaux (25) zum aktuellen Stand in jedem Fall in Pernes-les-Fontaines (8. Februar) und Hawkstone Park (15. Februar) antreten.
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