Zu wenig Publikum: Grand Prix of Switzerland steht erneut auf dem Prüfstand
Aufgrund der nasskühlen Wetterbedingungen war die Zuschauerresonanz beim Grand Prix of Switzerland in Frauenfeld geringer als erhofft. Die Organisatoren sind aber auf diese Einnahmequelle angewiesen.
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«Es war eine gute Veranstaltung mit im Endeffekt doch schwierigen Wetterbedingungen, die die ganze Organisation und Durchführung erschwert haben», erklärte der Mastermind des schweizerischen Grand Prix, Willy Läderach. «Dennoch haben alle Teams super gearbeitet – einfach großartig. Das einzige Problem war die Zuschauerzahl aufgrund der Wetterverhältnisse mit Auswirkungen auf die Finanzen.»
Nach offiziellen Angaben waren 25.351 Zuschauer in Frauenfeld vor Ort. Erfahrungsgemäß sind diese Zahlen im Sinne einer Einnahme-Überschuss-Rechnung jedoch kaum belastbar, denn hier werden auch sämtliche Gäste-, Helfer- und VIP-Karten über das ganze Wochenende mitgerechnet.
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Kassensturz in Frauenfeld In Frauenfeld ist jetzt erst einmal Kassensturz angesagt, von dessen Ergebnis die Zukunft des Grand Prix of Switzerland abhängen wird. Willy Läderach sagt es klipp und klar: «Eine Fortführung des MXGP der Schweiz steht nun wieder auf dem Prüfstand, aber wir geben nicht auf, nach Möglichkeiten zu suchen, um die Veranstaltung rentabel zu gestalten.» Es bleibt also zu hoffen, dass die Organisatoren wenigstens kein Minus gemacht haben, denn auch dieser Grand Prix wird zu großen Teilen durch ehrenamtliches Engagement gestemmt. Allein am Wochenende waren in Frauenfeld 450 Helfer im Einsatz. «Ihnen gehört mein großer Dank», erklärt Läderach. «Besonderer Dank gilt unseren Sponsoren und den Genehmigungsbehörden. Da spreche ich im Namen des gesamten OK sowie des MRSV Frauenfeld.»
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