Charles Leclerc: Daran muss Ferrari dringend noch arbeiten
Es läuft nicht schlecht, aber auch noch nicht optimal. Charles Leclerc, in Suzuka Dritter geworden, erklärt, an welchen Problemen die Scuderia Ferrari in den kommenden Wochen arbeiten muss.
Die Formel 1 geht in die Frühlingspause. Wegen der zwei Rennabsagen in Bahrain und Saudi-Arabien finden gut einen Monat keine Rennen statt. Doch in dieser zu Sainonbeginn noch nicht eingeplanten Pause geht’s nicht etwa in die Ferien – die Teams haben jede Menge zu tun. Ferrari ist zwar Zweiter in der Team-WM und auch in der Fahrerwertung mit Platz 3 (Leclerc) und 4 (Hamilton) den dominanten Mercedes-Fahrern auf den Fersen, muss sich aber Defizite eingestehen.
Nach seinem dritten Platz in Suzuka sagte Scuderia-Pilot Charles Leclerc: «Wenn ich auf die ersten drei Rennen zurückblicke, wird klar, dass wir uns verbessern müssen, und das betrifft sicherlich die Antriebseinheit. Aber nach Miami können wir natürlich nichts Neues mitbringen. Doch es geht nicht nur darum, und in einem Jahr wie diesem ist alles sehr neu.» Also in einem Jahr mit neuem Reglement, in dem sich alle Teams erst zurechtfinden müssen, schauen, was funktioniert und was eben nicht. Die Entwicklungsschritte und Performanceschwankungen bei allen Teams sind derzeit groß – und dabei wird es wohl auch erst mal bleiben.
Leclerc: Verbesserungstempo ist enorm
Leclerc: «Das Verbesserungstempo aller Teams ist enorm, es geht also um viel mehr als nur die Antriebseinheit. Da ist die richtige Nutzung der Reifen, da ist die Aerodynamik, da ist das Chassis, und daran werden wir mit Hochdruck arbeiten, um den Rückstand auf Mercedes so weit wie möglich zu verkürzen und hoffentlich vor McLaren zu bleiben – und dann werden wir sehen.»
Den Fokus legt Ferrari aber vor allem auf den Motor. Leclerc: «Die Antriebseinheit ist im Moment wohl unsere größte Schwäche, aber es gibt viele andere Dinge, die definitiv Einfluss nehmen und uns helfen können, die Lücke in der Zwischenzeit zu schließen.»
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