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Teammanager zur Liberty-Zukunft der Superbike-WM: «Sie sind nicht dumm»
Die Premiere der Sportbike-WM in Portimão begann und endete für Phillip Tonn ernüchternd. Warum der Thüringer im Kove-Werksteam dennoch mit großer Zuversicht auf die nächsten Rennen blickt.
Am Donnerstag vor dem Rennwochenende erhielt Phillip Tonn die frustrierende Nachricht, dass Kove wegen fehlender Homologation zwar am Saisonauftakt der Sportbike-WM in Portimão teilnehmen kann, jedoch ohne punkteberechtigt zu sein. Letzteres war dem Thüringer gar nicht so wichtig, denn noch ist er mit der Anpassung an die neue Kategorie beschäftigt.
Der 20-Jährige fuhr in der Superpole nur die 32. Zeit und belegte auch im Rennen hintere Positionen. Teamkollege Benat Fernandez kreuzte dagegen zweimal als 13. die Ziellinie, bevor auch er aus der Wertung genommen wurde.
«Es war schon sehr aufregend. Es war das erste Rennwochenende mit dem Team und auch mit dem Motorrad. Wir konnten zwar beim Test am Montag ein paar Dinge ausprobieren, einfach war es jedoch nicht. Davor hatten wir auch nur einen Test. Wir haben einige Bereiche identifiziert, wo wir uns verbessern können», erzählte Tonn am Sonntagnachmittag. «Ich habe mich schwergetan, ordentlich mitzuhalten. Das war nicht mein bestes Rennwochenende, aber es ist, wie es ist. Ich konnte aber viel lernen und es gibt noch viel zu verbessern. Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir bis Assen noch einiges herausholen können. Bis dahin werde ich das Gute sehen und weiterarbeiten. Ein wenig bin ich schon enttäuscht, dass ich nicht meine beste Leistung zeigen konnte.»
Die Kove 450RR ist im Sportbike-Feld das Motorrad mit dem geringsten Hubraum und mit der geringsten Leistung – dafür aber auch mit dem geringsten Gewicht.
«Die Vielfalt ist bei den Motorrädern so groß, da können wir noch gar nicht sagen, wo wir stehen. An der Spitze werden auf jeden Fall brutale Rundenzeiten gefahren. Die Serie ist noch jung, da wird hinsichtlich der Balance sicher auch noch etwas passieren», ist Tonn überzeugt. «Auf jeden Fall macht es mir wieder richtig Spaß, Motorrad zu fahren – gerade mit der Kove. Das Bike lässt sich supergeil fahren und es ist schön, mehr Power zu spüren. Ich würde sagen, der Spaß im Vergleich zur 300er-WM ist dreimal größer. Insofern bin ich mit der Sportbike-Serie glücklich.»
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