Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Ungläubiges Staunen machte sich am Sonntagvormittag im Fahrerlager des Circuit de Catalunya breit, als die Nachricht durchsickerte, Tech3-Yamaha-Pilot Colin Edwards (37) befinde sich auf dem Weg zur Strecke und wolle um 14 Uhr unbedingt an den Start des MotoGP-Rennens gehen.
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Das war deshalb ungewöhnlich, weil sich der Superbike-Weltmeister von 2000 und 2002 am Freitag einen fünffachen Bruch des linken Schlüsselbeins erlitten hatte und am Samstag operiert worden war. Das Team hatte sich sogar für Silverstone (12. Juni) um Ersatz für den Haudegen umgesehen. Vor dem Start zum 125-ccm-Rennen war noch unklar, ob die Race-Direction und der Rennarzt grünes Licht für eine Rennteilnahme von Edwards geben würden. Da ohne Edwards nur 15 Fahrer am Start stehen würden, würden heute alle Fahrer punkten, die ins Ziel kommen.
Das Tech3-Team von Edwards mit Crew-Chief Guy Coulon bemühte sich jedenfalls hektsich, die YZR-M1-Yamaha für Edwards rechtzeitig startklar zu machen. Edwards hatte zwar am Qualifying nicht teilgenommen, die Qualifikationszeit aber am Freitag locker erreicht.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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