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Kawa: Unerfreuliche Nachrichten

Auch die MotoGP-WM leidet unter der Finanzkrise. Kawasaki denkt über einen sofortigen Ausstieg nach.

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Die offizielle Stellungnahme der Kawasaki-Konzernzentrale wird in den nächsten Tagen erwartet. Aber sicher ist: Kawasaki hat seit 2002 nur vier Podestplätze erreicht und will das Engagement in der MotoGP-WM zu den Akten legen – und zwar schon für die Saison 2009! Da das MotoGP-Feld ohnehin nur aus 19 Teilnehmern bestand, steht Serien-Promoter Dorna unter Zugzwang.

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Nach dem Weihnachtsfest erhielten bereits zahlreiche Mitarbeiter des Kawasaki-MotoGP-Teams ihre Kündigungspapiere. Auch die Fahrerpaarung für 2009, Marco Melandri und John Hopkins, hat bereits Kenntnis vom geplanten Rückzug ihres Arbeitgebers bekommen. Während die Medien emsig spekulieren, stehen die Betroffenen urplötzlich vor den Trümmern ihrer beruflichen Karriere. Sei es der LKW-Fahrer, Mechaniker oder eben Melandri und "Hopper".

Hinter den Kulissen wird aber bereits fleissig an einer Lösung gearbeitet. Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta ist eigens dafür nach Japan gereist. Ziel der Verhandlungen ist, Kawasaki mit einem Fuss in der MotoGP-Klasse zu halten, sowie das Startfeld in der bisherigen Grösse beizubehalten. Die Organisationen, insbesondere die FIM und die Dorna, wissen nur zu gut: Ein Feld mit nur 17 Maschinen ist untragbar und würde der Attraktivität der Serie enormen Schaden zufügen.

Ob die Anwesenheit des einflussreichen Ezepeleta der Sache dienlich sein wird, bleibt abzuwarten. In den vergangenen Jahre waren die Bemühungen der Dorna, Suzuki und Kawasaki zum Einsatz eines dritten Motorrades zu überreden, jeweils gescheitert. Nun geht es um ein noch grösseres Gepäckstück!

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Sollte es eine Lösung geben, wird sie ihre Wurzeln in Spanien haben. Zum Beispiel in Person von Jorge Martinez, der praktisch bei allen Werken nach einem MotoGP-Bike angefragt hat. Nur zu gerne würde der vierfache Weltmeister den bereits verloren geglaubten Traum noch in die Tat umsetzen!

Aber in drei Monaten beginnt in Katar die Rennsaison. Die Zeit drängt. Vielleicht gelingt es der Dorna, das Kawasaki-Team mit einem Sparbudget am Leben zu erhalten. Denn die Japaner müssten die Gagen für 2009 ohnedies alle bezahlen. Auch bei der Dorna würde wegen Vertragsbruchs eine Strafe fällig. Experten schätzen, dass Kawasaki selbst bei einer Nichtteilnahme 2009 zwischen 10 und 15 Millionen Euro aufwenden müsste. Wenn kein Geld in die Entwicklung gesteckt wird, könnte mit diesem Betrag auch das Team noch ein Jahr lang betrieben werden.

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