Kawasaki: Es kam nichts zurück
Der Rückzug des offiziellen Kawa-Werksteams war natürlich auch bei der Ducati-Teamvorstellung ein Thema.
"Das war eine schockierende Nachricht", räumte Vizeweltmeister Casey Stoner ein. "Sie kam völlig unerwartet. Dabei haben wir doch alle Interesse daran, möglichst viele Motorräder im Startfeld zu haben. Ich bin stolz, dass Ducati erstmals fünf Maschinen einsetzen wird. Mehr hat kein anderer Hersteller! Wir tun unser Bestes, um diesen Sport attraktiv zu machen."
Wäre Casey zu Lohneinbussen bereit, wenn sich die Krise weiter verschärft? "Nur weil Kawasaki aussteigt, werde ich nicht auf Geld verzichten", sagt der Australier. "Anderseits bin ich nicht wegen des Geldes in diesem Sport. Ich habe bei meinen Verträge nie die Gage in den Vordergrund gestellt."
Ducati-Rennchef Claudio Domenicali geht davon aus, dass sich Kawasaki werkseitig in erster Linie wegen der katastrophalen Ergebnisse zurückgezogen hat. "Kawasaki hatte keinen Hauptsponsor, sie haben also viel Geld investiert, aber es ist nichts zurückgekommen. Wenn sie in der WM unter den ersten Drei gelandet wären, wären sie wohl noch dabei. MotoGP ist doch ein spektakulärer Sport. Da sind wir uns alle einig.
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