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Kawasakis MotoGP-Piloten, Teil 3

Als kurzfristige Strohfeuer entpuppten sich Olivier Jacque und Anthony West. Für Beide bedeutete der Kawasaki-Werksvertrag das Ende ihrer MotoGP-Karriere.

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Olivier Jacque (F)

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Als Ersatz für den verletzten Alex Hofmann preschte Olivier Jacque (Künstlername OJ) mit einem Husarenritt auf Platz 2 des Regen-GP von Shanghai 2005. Obwohl der Franzose bei den weiteren fünf Einsätzen wenig überzeugte und nur zwei weitere Male die Punkteränge erreichte, belohnte Kawasaki Jacque mit einem Testfahrer-Job für die nächste Saison. Als sich Nummer-1-Fahrer Shinya Nakano Ende 2006 von den Grünen verabschiedete, wurde der Franzose als Stammfahrer angeheuert. Der zuvor angefragte Sete Gibernau erteilte Kawasaki übrigens eine Absage – das Abenteuer war dem Spanier eine Nummer zu wagnisreich. Doch OJ zerbrach an der Aufgabe des Teamleaders. Nach nur vier GP-Starts schmiss der 250-ccm- Weltmeister von 2000 die Brocken hin und gab ausgebrannt seinen Rücktritt bekannt.

Anthony West (AUS)

Auf der Suche nach einem Nachfolger für Olivier Jacque wurde Michael Bartholemy auf Anthony West aufmerksam. Der Australier nahm die Saison 2007 mit einer nicht konkurrenzfähigen 250er-Aprilia des Teams Sicilia in Angriff und löste seinen Vertrag frustriert vorzeitig auf. Anschliessend ersetzte West bei drei Rennen der Supersport-WM seinen verletzten Landsmann Kevin Curtain und erreichte zwei spektakuläre Siege sowie einen dritten Rang.

Diese eindrucksvollen Ergebnisse reichten als Visitenkarte. Vorschnell wurde der Lockenkopf bis einschliesslich 2008 unter Vertrag genommen. Verlief das Jahr 2007 tendenziell recht erfreulich, verlor der Regenspezialist in der nächsten Saison das Vertrauen in seine Fähigkeiten und war stets am Ende des Feldes zu finden. Dass es schliesslich immerhin zu 50 WM-Zählern gereicht hat, war auch dem kleinen Startfeld von 18 Maschinen geschuldet. Anthony West wechselte daraufhin mit Stiggy-Honda in die Supersport-WM.

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