Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Nach dem sechsten Platz beim Brünn-GP hofft Marlboro-Ducati-Werkspilot Nicky Hayden beim "Red Bull US GP" in Indianapolis auf ein weiteres Top-Sechs-Ergebnis. Doch beim Brünn-Test am Montag nach dem Rennen büsste der Amerikaner als Achter wieder 1,8 sec auf die Bestzeit von Lorenzo ein.
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"Bei meinem Motorrad hielt in Brünn der weiche Vorderreifen nur fünf Runden, und leider standen mir nur zwei harte zur Verfügung", erklärte Hayden. "Ausserdem ist am Vormittag ein Sensor gebrochen, kurz nachdem ich den zweiten harten Vorderreifen montieren habe lassen. Leider blieb das Motorrad an der Strecke stehen, also musste ich eine längere Mittagspause machen." Hayden stellte fest, dass Ducati eigentlich nichts Neues zu testen hatte. "Wir haben in erster Linie unterschiedliche Set-ups ausprobiert. Dabei hätte ich gerne eine Neue Hinterradschwinge ausprobiert. Immerhin bin ich schneller gefahren als im Rennen, das war positiv."
Insgesamt wollte Hayden allerdings nicht von einem spürbaren Fortschritt sprechen. "Ich habe noch wie vor das Problem, dass ich bei diesem Motorrad wenig Feeling für das Limit habe", schilderte Nicky. "Die Desmosedici fühlt sich wie taub an. Also haben wir den Radstand verändert und den Lenkkopfwinkel. Vielleicht lässt sich das Limit jetzt besser ergründen."
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