Pedro Acosta (KTM) beendete den MotoGP-Test in Jerez auf Rang 5. Er testete viele kleine Dinge, am Ende des Tages war er zufrieden. Am Morgen hatte er mit seiner RC16 einen Sturz zu verzeichnen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach seinem soliden siebten Platz im MotoGP-Grand-Prix in Jerez grübelte KTM-Werksfahrer Pedro Acosta, weshalb er zu Beginn des Rennens keinen guten Grip hatte. Erst nach dem ersten Drittel des Rennens wurde sein Gefühl mit der RC16 besser.
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Gelegenheit, um dieses Rätsel zu lösen, hatte Acosta dann am Montag beim offiziellen MotoGP-Test. Doch die Bedingungen haben sich verändert – auf dem Circuito de Jerez war nach dem Rennwochenende viel Gummiabrieb vorhanden und alle Fahrer betonten, wie enorm der Grip war. Wie erging es dem KTM-Werksfahrer – hatte er Vibrationen bei seiner RC16? "Normalerweise wird es mit mehr Grip schlimmer, aber es war kein Problem", winkte der 20-Jährige ab. "Aber bei den Montagstests ist es immer einfach, schnell zu sein. Somit ist es keine richtige Rennsituation." Ansonsten war der Moto3- und Moto2-Weltmeister beim Test gut beschäftigt. Er absolvierte 62 Runden und war am Ende in der kombinierten Zeitenliste auf Rang 5 zu finden. "Es war ein guter Tag. Wir haben viele Dinge ausprobiert. Es war zwar keine Revolution dabei, aber es war eine Verbesserung", so das Resümee von Acosta.
Der Spanier hat bei seiner RC16 auch eine neue, kleinere Frontverkleidung getestet. Wie hat sich diese angefühlt? "Diese ist ein bisschen leichter, aber ich war damit nicht so schnell." Bekommt er dadurch nicht mehr Wind ab? "Sie ist ein wenig wie die alte Verkleidung, wo die Aerodynamik noch etwas reduzierter war. Aber sie hat gut funktioniert."
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Acosta hatte am Morgen in Kurve 10 einen kleinen Sturz – wurde er dort durch den Wind beeinflusst? "Ich bin dort weit gegangen und auf den Kerb gekommen, dann war es ein kleines Desaster", schmunzelte er.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In zwei Wochen geht es in Le Mans weiter. Dort belegte Acosta 2024 im Sprintrennen Platz 6, im Grand Prix fiel er aus.
Ergebnisse MotoGP-Test Jerez, (28. April) kombiniert: 1. Marc Marquez (E), Ducati, 1:35,876 min 2. Maverick Vinales (E), KTM, +0,361 sec 3. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,477 4. Alex Rins (E), Yamaha, +0,631 5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,686 6. Johann Zarco (F), Honda, +0,724 7. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,778 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,854 9. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,905 10. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +0,912 11. Alex Marquez (E), Ducati, +0,957 12. Ai Ogura (J), Aprilia, +0,985 13. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,101 14. Brad Binder (ZA), KTM, +1,314 15. Enea Bastianini (I), KTM, +1,350 16. Joan Mir (E), Honda, +1,417 17. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +1,568 18. Luca Marini (I), Honda, +1,571 19. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +1,585 20. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,041 21. Taka Nakagami (J), Honda, +2,303 22. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +2,316 23. Dani Pedrosa (E), KTM, +2,515
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