Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Andrea Dovizioso verglich am ersten Testtag in Sepang noch seine 2017-Ducati mit dem neuen 2018-Prototyp und blieb am Schluss nur 0,343 Sekunden hinter der Bestzeit von Dani Pedrosa an zweiter Stelle.
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"Ich habe heute ein wirklich gutes Gefühl für das neue Bike entwickelt", stellte der WM-Zweite fest. "Ich habe das nicht erwartet, deshalb bin ich wirklich glücklich. Natürlich ist der Fortschritt nicht mehr so groß wie damals bei Gigis erster Ducati 2015. Denn die 2014-Ducati-Maschine war… Ich war ein bisschen überrascht und bin froh über diesen guten Start. Die neue Ducati ist auf Anhieb besser, aber es gibt weiter ein paar Schwachstellen – wie immer. Wir müssen also arbeiten und rausfinden, was wir auf dieser Maschine noch rausholen können. Und wir dürfen nicht vergessen: Ich war hier auch mit der 2017-Maschine richtig schnell. Dieses Feeling ist wichtig, aber wir dürfen uns nicht zur Ruhe setzen. Denn der Letzte Teil beim Bremsen und beim Loslassen der Bremse, hat das kleine Auswirkung auf das Einlenkverhalten. Da haben wir noch gewisse Probleme. Jetzt müssen wir schauen, was wir da in den nächsten zwei Tagen noch ändern können. Und wir müssen checken, wie es auf anderen Pisten aussieht." Würde Dovi lieber in Phillip Island testen statt in Buriram, wo jetzt von 16. bis 18. Februar gefahren wird? Weil er ja in Australien 2017 nicht über Platz 13 hinauskam.
"Sicher wäre es sinnvoll, auf einer Piste zu fahren, auf der wir 2017 nicht so schnell waren. Das wäre besser. Aber beim Februar-Test in Phillip Island war ich noch schnell mit der Ducati. Im Februar kann man in Australien leicht schnell sein… Im Herbst ist es viel kühler, dann sieht es komplett anders aus. Im Oktober ist das eine völlig andere Story. Und Buriram ist eine neue Piste, Also ist es sinnvoll, sich dort mal umzuschauen", meint der Italiener.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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