Andrea Iannone: «Schwierigster Lauf meiner Karriere»
Trotz Schmerzen in seiner lädierten linken Schulter kämpfte Ducati-Pilot Andrea Iannone in Le Mans verbissen gegen Marc Márquez um Platz 4. Wie fit ist er für den Heim-GP in Mugello?
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Andrea Iannone stürzte beim Ducati-Test in Mugello zweimal mit der Desmosedici GP15. Am Dienstag vor dem Le Mans-GP kugelte sich der Italiener die linke Schulter aus, als er in der Arrabiata 2 von seiner Maschine geschleudert wurde. In Le Mans biss er sich jedoch tapfer durch und verlor Platz 4 nach einen spektakulären Kampf nur knapp an Marc Márquez.
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Wie geht es deiner Schulter? "Sie schmerzt", entgegnete Iannone, nachdem bereits einige Tage seit dem Rennen in Le Mans vergangen sind. Auch bei dem Heim-GP von Ducati und Iannone in Mugello wird der Fahrer aus Vasto nicht hundertprozentig fit sein. "Normalerweise darf man die Schulter nach einer Luxation einen Monat lang nicht bewegen und dann beginnt die Reha, doch so viel Zeit habe ich nicht", erklärte Iannone im Gespräch mit "GPone". Der Italiener fuhr wenige Tage nach seiner Verletzung Trainings, Qualifying und ein 28-Runden-Rennen.
"Es war das schwierigste Rennen meiner Karriere", versichert Iannone. "Alle waren überrascht, aber für mich war es ziemlich normal. Ich tat alles, was ich konnte, es war eine große Anstrengung. Das Duell gegen Marc? Mir gefiel es, ich hatte Spaß, aber wir müssen jetzt weitermachen. Nun ist der Blick auf Mugello gerichtet."
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Am nächsten Wochenende findet in Mugello der Heim-GP von Iannone und Ducati statt. "Ich mache Reha und Physiotherapie, doch der Schmerz bleibt. Am Donnerstag habe ich erstmals versucht, keine Schmerzmittel zu nehmen, aber es ging noch nicht. Im Vergleich zur letzten Woche ist es besser, aber ich fühle mich noch nicht gut. Ich kann nicht sagen, wie meine Verfassung am Freitag in Mugello ist."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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