Brad Binder: Zumindest eine Schwachstelle beseitigt
KTM-Ass Brad Binder testete beim MotoGP-Test in Jerez verschiedene Chassis-Modifikationen und viele Aerodynamik-Teile. Das Chattering-Problem ist für ihn nach wie vor ein Rätsel.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Brad Binder erreichte im Grand Prix in Jerez mit Rang 6 sein bislang bestes Saisonresultat. Er und die anderen KTM-Fahrer landeten alle in den Top-10, die RC16 war auf der südspanischen Strecke konkurrenzfähig.
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Am Montag ging es in Andalusien weiter mit dem offiziellen MotoGP-Test. Diesen beendete Binder auf Position 14. Der Routinier absolvierte 55 Runden und hatte einen intensiven Arbeitstag. "Am Morgen haben wir verschiedene Chassis-Modifikationen ausprobiert – es fühlte sich positiv an", berichtete Binder. "Mein Schwachpunkt am vergangenen Wochenende war der Kantengrip – beim Test war es besser. Am Nachmittag haben wir dann viele Aerodynamik-Teile getestet." Ist es möglich, die Verbesserung des Kanten-Grips zu beurteilen, wenn so viel Gummiabrieb auf der Strecke ist und das Grip-Niveau so hoch ist? "Ich machte einen Vergleich am Morgen, noch bevor viele Fahrer auf der Strecke waren – es war ein Fortschritt erkennbar."
Am Nachmittag wehte auf dem Circuito de Jerez ein starker Wind. Ist es eine gute Idee, bei diesen Bedingungen Aerodynamik-Tests zu machen? "Dann ist es besser", entgegnete der Südafrikaner. "Es ist besser und wichtig, denn dann können wir auch sehen, was passiert, wenn der Wind von der Seite kommt."
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In der MotoGP-Saison 2025 hat Binder bei der RC16 häufig mit massiven Vibrationen bzw. Chattering zu kämpfen. Hat sich KTM bei diesem Test auch damit beschäftigt? "Die Vibrationen sind etwas Spezielles – sie kommen und gehen und man weiß nicht, wo die Ursache liegt. Umso mehr Grip wir auf der Strecke haben, desto weniger Chattering haben wir", erklärte der 29-Jährige. Müssten die Vibrationen bei mehr Grip nicht stärker sein? "Ich denke, dass der Reifen zuerst etwas rutscht, bevor die Vibrationen beginnen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Vom 9. bis 11. Mai findet in Le Mans das nächste Rennwochenende statt – dort hat Brad Binder dann die Gelegenheit herauszufinden, ob beim Jerez-Test Fortschritte gemacht werden konnten.
Ergebnisse MotoGP-Test Jerez, (28. April) kombiniert: 1. Marc Marquez (E), Ducati, 1:35,876 min 2. Maverick Vinales (E), KTM, +0,361 sec 3. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,477 4. Alex Rins (E), Yamaha, +0,631 5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,686 6. Johann Zarco (F), Honda, +0,724 7. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,778 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,854 9. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,905 10. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +0,912 11. Alex Marquez (E), Ducati, +0,957 12. Ai Ogura (J), Aprilia, +0,985 13. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,101 14. Brad Binder (ZA), KTM, +1,314 15. Enea Bastianini (I), KTM, +1,350 16. Joan Mir (E), Honda, +1,417 17. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +1,568 18. Luca Marini (I), Honda, +1,571 19. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +1,585 20. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,041 21. Taka Nakagami (J), Honda, +2,303 22. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +2,316 23. Dani Pedrosa (E), KTM, +2,515
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