Enea Bastianini liegt im Kampf um den Titel des besten MotoGP-Rookies des Jahres 2021 noch vor Jorge Martin, nach dem Algarve-GP in Portimão trennen die beiden Ducati-Piloten aber nur noch drei Punkte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Enea Bastianini begeisterte in seiner Rookie-Saison in der Königsklasse schon mehrmals mit starken Aufholjagden, beim zwei Runden vor Schluss abgebrochenen Algarve-GP ging es für den Moto2-Weltmeister des Vorjahres von Startplatz 13 immerhin noch auf Rang 9.
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"Es war keine besonders große Aufholjagd, ein Top-10-Platz war aber nicht selbstverständlich, weil wir an diesem Wochenende Mühe hatten und nie eine Lösung fanden", meinte der Avintia-Ducati-Pilot dazu. "Am Ende bin ich zufrieden, auch wenn das Rennen leider nicht eines meiner besten war", räumte der 23-Jährige aus Rimini ein. "Ich hatte kein besonders gutes Gefühl – im Gegensatz zu den vergangenen Rennen. Das Motorrad war unruhig und in den ersten Runden hatte ich Schwierigkeiten, es zu stoppen. Wir hatten es nicht richtig hinbekommen, aber das passiert. Das Wichtige ist, dass wir daraus lernen und weiterhin gut arbeiten In Valencia wollen wir auf die Platzierungen zurückkehren, die mir ein bisschen besser gefallen", ergänzte der Dritte der zwei Misano-Rennen.
Im Kampf um den Titel "Rookie of the Year" hat die "Bestia" zwar noch die Nase vorn, Jorge Martin liegt aber nur noch drei Punkte zurück. Gleichzeitig fehlen dem italienischen Klassen-Neuling nur sechs Punkte auf die Top-10 der Gesamtwertung. "Alles hängt von Valencia ab. Wenn wir es schaffen, auf die richtige Weise zu arbeiten, dann glaube ich, ist alles möglich. Das Motorrad gehört nicht zu den einfachsten, aber es hat Potenzial. Wir bewiesen schon, dass wir vorne dabei sein können. Ich werde bis zum Schluss versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu holen."
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Seit Aragón stehen bei Bastianini die Plätze 6, 3, 6, 3 und nun 9 zu Buche. Entsprach das seinen Erwartungen? "In Wahrheit nicht", gestand er. "Ich hatte eher Ergebnisse wie hier in Portimão erwartet, stattdessen waren es zwei Podestplätze und zwei sechste Plätze. Wir zeigten eine Steigerung und holten heute – trotz der Probleme – den neunten Platz. Das ist schön, ich bin zufrieden."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Resultate MotoGP Portimao, 7. November 2021:
1. Pecco Bagnaia, Ducati, 23 Runden in 38:17,720 min 2. Joan Mir, Suzuki, +2,478 sec 3. Jack Miller, Ducati, +6,402 4. Alex Márquez, Honda, +6,453 5. Johann Zarco, Ducati, +7,882 6. Pol Espargaró, Honda, +9,573 7. Jorge Martin, Ducati, +10,114 8. Alex Rins, Suzuki, +10,742 9. Enea Bastianini, Ducati, +13,840 10. Brad Binder, KTM, +14,487 11. Takaaki Nakagami, Honda, +20,912 12. Luca Marini, Ducati, +22,450 13. Valentino Rossi, Yamaha +22,752 14. Andrea Dovizioso, Yamaha, +26,207 15. Stefan Bradl, Honda, +26,284 16. Maverick Viñales, Aprilia, 26,828 17. Franco Morbidelli, Yamaha, +27,863 – Miguel Oliveira, KTM, 1 Runde zurück – Iker Lecuona, KTM, 1 Runde zurück – Fabio Quartararo, Yamaha, 3 Runden zurück – Aleix Espargaró, Aprilia, 16 Runden zurück – Danilo Petrucci, KTM, 1. Runde nicht beendet Stand Fahrer-WM nach 17 von 18 Rennen:
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