MotoGP-Ass Fabio Quartararo (Yamaha) sprach nach dem ersten Trainingstag in Jerez über seine Herangehensweise und seine Überlegungen angesichts des geringen Abstands auf Marc Marquez.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Yamaha-Pilot Fabio Quartararo führte das MotoGP-Zeittraining in Jerez am Freitagnachmittag für einige Zeit an. Am Ende reihte sich der Weltmeister von 2021 auf Rang 5 ein – somit schaffte er locker den direkten Einzug in das wichtige Q2 am Samstag. Nach einem Ausrutscher bei seinem vorletzten Versuch konnte sich der Franzose im Finish nochmals steigern.
Werbung
Werbung
Die Abstände waren auf dem Circuito de Jerez wie erwartet extrem eng – am Ende der Session lagen 15 Fahrer innerhalb einer Sekunde. Quartararo war hinter vier Ducati-Fahrern "The Best of the Rest". Ihm fehlten 0,4 Sekunden auf die Bestzeit des entfesselten Alex Marquez auf der Gresini-Ducati. "Ich bin nicht frustriert – ich wäre frustriert, wenn ich es nicht direkt in das Q2 geschafft hätte. Im Moment gilt mein Hauptaugenmerk darauf, am Freitag in den Top-10 zu sein. Wenn ich weiter vorne liege, dann ist es natürlich gut", stellte der 25-Jährige fest. "Die Top-10 sind schwierig. Auf dieser Piste sind alle Fahrer extrem eng beisammen. Ich bin happy, die Pace ist gut – leider gab es den Ausrutscher. Aber der Tag war positiv."
"Ich habe Selbstvertrauen auf dem Motorrad, speziell was das Vorderrad betrifft", gestand "El Diablo". "Wir müssen nur noch eine etwas bessere Balance zwischen Front und Heck finden. Wir müssen etwas zu hart bremsen und strapazieren dann in der Beschleunigung zu sehr den Hinterreifen. Das Gefühl für die Front ist bei unserem Motorrad unglaublich. Speziell was die Pace betrifft, fühle ich mich gut. Auch die Reifen sind konstant hier. Ich kann jede Runde voll Druck machen und so die Rundenzeit halten. In Katar war der Reifen nach drei Runden hinüber."
Werbung
Werbung
Zum Ausblick auf den Samstag und vor allem den Sonntag gibt sich der Yamaha-Pilot noch skeptisch: "Lasst uns mal sehen. Am Sonntag ist der Grip immer extrem schlecht für uns – wir wissen jedoch nicht warum. Ich will jetzt noch gar nicht auf Positionen schauen. Ich will wissen, warum wir heute so schnell waren. Es ist schwierig zu verstehen, dass wir hier bei so wenig Grip auf dem Asphalt nur zwei Zehntelsekunden hinter Marc Marquez liegen. Das ist nicht wirklich logisch. Es ist kaum zu verstehen, warum wir sonst deutlich langsamer sind. Am Sonntag geht nach dem Moto2-Rennen das Delta zwischen uns und der Konkurrenz meist auf. Lasst uns mal sehen, wie es diesmal sein wird. Hier ist der Motor auch kein entscheidender Faktor."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.