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MotoGPKolumne
Gewaltige MotoGP-Dynamik: Lackschaden bei Ducati
Zugegeben – nicht alles hat sich verändert. Sowohl in der Fahrer- als auch in der Marken-Weltmeisterschaft ist Ducati weiter in Front. Und doch erlebt die MotoGP eine bislang turbulente Saison der großen Überraschungen.
Im Artikel erwähnt





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Überraschungsfaktor: Johann Zarco sorgte in Le Mans für die bislang größte SensationÜberraschungsfaktor: Johann Zarco sorgte in Le Mans für die bislang größte SensationFoto: Gold & Goose
Überraschungsfaktor: Johann Zarco sorgte in Le Mans für die bislang größte Sensation© Gold & Goose
In die MotoGP ist gewaltige Bewegung gekommen. Wie es aktuell in der Königsklasse zugeht, lässt sich noch besser ablesen, wenn man den Tabellenstand mit etwas Abstand betrachtet – und sich dazu die Punktestände der MotoGP nach sieben Rennen im Vergleich zum Vorjahr anschaut.
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Langeweile lässt sich der Serie nicht vorwerfen – das Spielfeld mit den 22 MotoGP-Helden zeigt nahezu komplett aufgestellt. Der stärkste Athlet des Vorjahres ist nun der schwächste. Jorge Martin, vor einem Jahr Tabellenführer (18 Punkte vor Pecco Bagnaia), bestritt 2025 nur zwei Rennen in Katar und kam dabei auch noch zum letzten der bereits vier Stürze auf der Aprilia RS-GP. Null Punkte und ein einmaliges Vertrauens-Dilemma pflastern den Weg des Weltmeisters – und das wörtlich. Aprilia litt gleichfalls. Während die Mannschaft aus Noale mit Vinales und Espargaro zwei Punktesammler im Werksteam hatte, heißt die Lokomotive 2025 ausschließlich Bezzecchi. Lediglich Ai Ogura konnte beim Trackhouse-Rennen weitere Punkte dazuschießen. Man liegt wie vor einem Jahr auf Konstrukteurs-Rang 3 und holte einen Sieg. Insgesamt fehlen Aprilia aber fast 40 Zähler im Vergleich zum Vorjahr. Aktueller Spitzenreiter der Fahrer-WM ist Marc Marquez. Vor einem Jahr mit klarem Abstand noch dritte Kraft dominierte der Aufsteiger nach seinem Wechsel zu Ducati Lenovo. Doch: Marquez bleibt Marquez, nach Fehlern wie in Jerez und Austin hält sich der Vorsprung auf Bruder Alex in Grenzen. 24 Punkte trennen die beiden Ducati-Piloten.
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Womit auch bereits der größte Gewinner genannt ist – Alex Marquez. 2024 war die beste Gresini-Ducati unter Marc auf WM-Platz 3, Alex lag nach sieben Events gerade einmal auf Platz 10. 2025 schoss "AM73" kurzzeitig sogar an die Tabellenspitze. Mit Konstanz und dauerhaft hohem Speed hat auch der jüngere Marquez erstmals eine Hand am WM-Ball der MotoGP.
Das hatte sich auch Pedro Acosta gewünscht. Doch statt eines Starts in Richtung WM-Spitze und eines ersten Siegs ging es für den jetzt 21-Jährigen mit KTM um vier Positionen nach hinten (Neunter vor Aragon). 2024 hatten nach sieben Events sowohl Pedro Acosta als auch Brad Binder bereits vom Podest gejubelt. 2025 parkte zwar Maverick Vinales in Katar als Zweiter ebenfalls im Parc Fermé – doch die umstrittene Reifendruckregel machte dem Jubel im Nachhinein den Gar aus (Platz 14).
Schwer unter Druck vor dem Aragon-GP: Ducati-Werksfahrer Pecco Bagnaia. Zwar leistete sich der Weltmeister der Jahre 2022 und 2023 in der frühen Phase des Jahres 2025 weniger Fehler, zugleich war der Favorit vieler Experten bislang schlicht zu langsam. Als Dritter der WM-Tabelle fehlen nun bereits 48 Punkte. Statt nur mit Marc Marquez muss Bagnaia mit beiden Marquez´ und dem eigenen Bike kämpfen. Spannend: Hinter Pecco Bagnaia tauchen zwei Fahrer auf, die 2024 im sportlichen Niemandsland unterwegs waren, Franco Morbidelli und – die größte Überraschung der laufenden Kampagne – Johann Zarco. Mit zuletzt zwei Podestplätzen in Serie und 97 WM-Punkten dokumentiert der Franzose den Quantensprung in der Honda-Garage.
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Gleich rasant ging es zuletzt auch im Yamaha-Lager nach oben. Dreimal Startplatz 1 in Serie durch Fabio Quartararo sagen alles über den Speed der M1. Doch noch gelang es den Blauen nicht, die zurückerlangte Streckenkompetenz auch in Resultate umzulegen. Der Defekt an der Höhenverstellung der Yamaha in Silverstone hatte doppelte Aussagekraft. Hätte die M1 durchgehalten, es wäre das eingetreten, was noch für kurze Zeit niemand für möglich gehalten hätte – kein Ducati-Pilot auf dem Podest! In der Konstrukteurs-WM hält Bologna aber weiter unangefochten die Spitze. Die Siege durch Zarco (Le Mans) und Bezzecchi (Silverstone) bedeuten aber zwei sichtbare Kratzer im Lack der Desmosedici. Dass Honda sich innerhalb eines Jahres vom abgeschlagenen letzten Platz bei den Herstellern (110 statt 19 Punkte) auf Platz 2 verbesserte, zeigt die ungeheure Dynamik in der Entwicklung. Das Beste an der gegenwärtigen Saison – der Ausgang ist vor der achten Station noch komplett offen. WM-Stand nach 14 von 44 Rennen:
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1. M. Marquez, 196 Punkte. 2. A. Marquez 172. 3. Bagnaia 124. 4. Morbidelli 98. 5. Zarco 97. 6. Di Giannantonio 88. 7. Bezzecchi 69. 8. Quartararo 59. 9. Acosta 58. 10. Aldeguer 56. 11. Vinales 45. 12. Ogura 43. 13. Marini 38. 14. Binder 34. 15. Bastianini 31. 16. Miller 29. 17. Rins 26. 18. Fernandez 19. 19. Mir 18. 20. Nakagami 10. 21. Savadori 8. 22. A. Fernandez 3. 23. Oliveira 2. 24. Chantra 0. 25. A. Espargaro 0. 26. Martin 0. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 245 Punkte. 2. Honda 110. 3. Aprilia 93 4. KTM 88. 5. Yamaha 84. Team-WM: 1. Ducati Lenovo Team, 320 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 228. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 186. 4. LCR Honda 97. 5. Red Bull KTM Factory Racing 92. 6. Monster Energy Yamaha 85. 7. Aprilia Racing 77. 8. Red Bull KTM Tech3 Racing 76. 9. Trackhouse MotoGP Team 62. 10. Honda HRC Castrol Team 56. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 34.
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2
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Aprilia Racing
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Red Bull KTM Factory Racing
42
4
Fabio Di Giannantonio
Pertamina Enduro VR46 Racing Team
37
5
Marc Márquez
Ducati Lenovo Team
34
6
Ai Ogura
Trackhouse MotoGP Team
33
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Raúl Fernández
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