Gigi Dall’Igna, General Manager von Ducati Corse, spricht im Interview mit SPEEDWEEK.com über seinen Job, die Probleme, die ihn beschäftigen, und die Notwendigkeit, Fehler zu akzeptieren.
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Gigi Dall’Igna bestreitet bereits sein zehntes MotoGP-Jahr bei Ducati. Der General Manager des italienischen Herstellers wird gerne als Mastermind bezeichnet, denn er setzte die technologischen Innovationen um, die den Grundstein für den Ducati-Erfolg darstellen.
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Er selbst sieht sich als "Ducatista". Es dauerte jedoch eine Weile, bis er sich an die Ducati-Welt gewöhnt hatte. "Im ersten Jahr musste ich erst die Ducati-Leute und die Ducati-Welt verstehen, die einzigartig ist, Ducati unterscheidet sich von allen anderen Herstellern. Aber ab dem zweiten Jahr war ich ein echter Ducatista", erzählt er im Interview mit SPEEDWEEK.com. Der 56-jährige Ingenieur beteuert auch, wie sehr er die Desmosedici liebt, mit der Pecco Bagnaia im vergangenen Jahr den grossen Traum vom MotoGP-Titelgewinn realisierte. Selbst ausprobieren will Dall’Igna die rote Rakete aber nicht, wie er betont.
Was geht dir durch den Kopf, wenn du während der Rennen auf deinem Stuhl in der Box sitzt?
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Das hängt von den Problemen ab, die wir während des Wochenendes haben, denn es gibt immer Sorgen. Zum Beispiel Probleme mit dem Motor – manchmal reichen auch kleine Probleme, die dafür sorgen, dass das Bike nicht läuft, also mache ich mir Sorgen. Ich denke immer über Probleme nach, deshalb ist es nicht leicht für mich.
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Denkst du über Probleme nach oder überlegst du, wie du sie lösen kannst?
Während des Rennens ist es nicht mehr möglich, etwas zu lösen, es ist einfach zu spät. Man versucht, vor dem Rennen über das Problem nachzudenken, und dann muss man zum Rennen gehen und verstehen, ob man es geschafft hat, das Problem zu lösen. Wirst du wütend, wenn die Fahrer Fehler machen?
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Nein, jeder macht Fehler, und der Fahrer hat einen wirklich schwierigen Job. Nur wenn die Fahrer die gleichen Fehler immer wieder machen, wird es zum Problem. Aber Fehler an sich muss man akzeptieren. Du hast von Evolution statt Revolution gesprochen. Du hast gesagt, dass es auch am Erfolg von Enea liegt, aber liegt es auch daran, dass Pecco nicht zu viele Veränderungen mag? Das ist normal. Ist es frustrierend?
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Nein, ich muss den Fahrern helfen, das ist mein Ziel. Liebst du das Motorrad? Ja, auf jeden Fall. Es ist die Summe unserer Arbeit. Bist du nicht neugierig darauf, es einmal selbst zu fahren?
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Nein, denn ich bin mir sicher, dass ich es nicht am Limit fahren kann, deshalb brauche ich das nicht. Wie müde bist du, wenn ein Rennwochenende vorbei ist? Ziemlich stark... aber ich kann auch während eines anstrengenden Wochenendes noch gut schlafen. In dieser Saison wirst du mit acht Motorrädern in der Startaufstellung wieder sehr beschäftigt sein. Gefällt es dir, weiterhin mit acht Bikes zu arbeiten, oder wäre eine Rückkehr zu sechs Motorrädern besser?
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Ich bin wirklich glücklich mit acht Bikes im Feld, aber wir können sicher nicht auf Dauer so weitermachen.
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