Fermin Aldeguer überzeugt weiterhin in der MotoGP. Der Ducati-Pilot sicherte sich in Aragon erneut den direkten Q2-Einzug. Herausforderungen in den beiden Rennen sieht er im Reifenmanagement.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Fermin Aldeguer setzt seine beeindruckende Lernkurve in der MotoGP fort. Am Freitag des GoPro Grand Prix von Aragon sicherte sich der junge Gresini-Pilot erneut den direkten Einzug ins Q2. Mit der achtschnellsten Zeit des Tages bewies er sein Talent auf der DucatiGP24. Es ist das sechste Mal in Folge, dass er sich direkt für das Q2 qualifizierte – für einen Rookie ist das beeindruckend.
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Die Darbietung des 20-Jährigen am Freitag war solide und zielorientiert. Im Laufe der Session am Nachmittag steigerte er sich kontinuierlich. "Heute war ein anstrengender Tag, doch das wussten wir bereits vorher", äußerte sich der Spanier. "Unser Ziel war das Q2, was wir geschafft haben. Wir kommen Marc Schritt für Schritt näher und bleiben positiv." Zumindest in Aragon ist der Rückstand zur Spitze groß, da die beiden Marquez-Brüder weiterhin den Ton in der MotoGP angeben. Beide fuhren im Zeittraining mit etwas Abstand schnellere Rundenzeiten als die Konkurrenz. Kompliziert empfindet er dieses Wochenende das Management mit dem Griplevel des Vorderreifens. "Ich glaube, wir alle kämpfen diesbezüglich, aber es ist klar, dass dies der Bereich ist, an dem wir arbeiten und Erfahrungen sammeln müssen."
Da Ai Ogura (Aprilia) auch an diesem Wochenende verletzungsbedingt fehlt, hat Fermin Aldeguer die Chance, seine Führung in der Wertung als Rookie des Jahres auszubauen. Diese führt Aldeguer mit 56 Punkten an, vor Ogura (43 Punkte) und Somkiat Chantra (Honda), der als einziger Stammpilot neben Weltmeister Jorge Martin noch keinen Zähler holte. Übrigens: Neben Aldeguer schafften nur drei weitere Piloten in den letzten sechs Rennwochenenden den direkten Einzug ins Q2 – Marc und Alex Marquez sowie Francesco Bagnaia (alle Ducati).
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ergebnisse MotoGP Aragon, Zeittraining (6. Juni):
1. Marc Márquez (E), Ducati, 1:46,397 min 2. Alex Márquez (E), Ducati, +0,204 sec 3. Maverick Viñales (E), KTM, +0,556 4. Joan Mir (E), Honda, +0,556 5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,603 6. Johann Zarco (F), Honda, +0,661 7. Brad Binder (ZA), KTM, +0,699 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,733 9. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,788 10. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,816 11. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,825 12. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +0,844 13. Enea Bastianini (I), KTM, +1,074 14. Raúl Fernández (E), Aprilia, +1,083 15. Alex Rins (E), Yamaha, +1,112 16. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,155 17. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +1,226 18. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,445 19. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +1,726 20. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +1,893 21. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,104 Ergebnisse MotoGP Aragon, FP1 (6. Juni):
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1. Marc Marquez (E), Ducati, 1:46,974 min 2. Alex Marquez (E), Ducati, +0,970 sec 3. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +1,021 4. Alex Rins (E), Yamaha, +1,024 5. Maverick Vinales (E), KTM, +1,103 6. Pedro Acosta (E), KTM, +1,104 7. Joan Mir (E), Honda, +1,319 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +1,324 9. Franco Morbidelli (I), Ducati, +1,345 10. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +1,508 11. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,514 12. Johann Zarco (F), Honda, +1,514 13. Brad Binder (ZA), KTM, +1,526 14. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,613 15. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +1,618 16. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +1,679 17. Raúl Fernández (E), Aprilia, +1,956 18. Enea Bastianini (I), KTM, +2,189 19. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +2,461 20. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,497 21. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +3,161
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