Joan Mir (Honda): «Dummer Fehler führte zum Crash»
Im Mandalika-GP stürzten beide Repsol-Honda-Piloten. Joan Mir ärgerte sich hinterher über den Fehler, der zu seinem Crash führte. Gleichzeitig betonte er, dass das Rennen auch Grund zur Freude bot.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Beide Repsol-Honda-Piloten sahen die Zielflagge in Mandalika nicht. Marc Márquez stürzte schon nach sieben Runden, sein Teamkollege Joan Mir tat es ihm wenige Umläufe später gleich. Nach seinem Ausfall übte sich Letzterer in Selbstkritik und erklärte: "Ich fuhr am Limit und hatte erwartet, wegen des mittelharten Vorderreifens eine etwas entspanntere zweite Rennhälfte zu erleben."
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"Ich war mir sicher, dass ich schneller sein würde als die Piloten, die den weichen Reifen gewählt hatten. Umso ärgerlicher und enttäuschender ist es, dass ich das Rennen wegen eines dummen Fehlers im Kiesbett beendet habe" fügte der 26-Jährige aus Palma seufzend an.
Mir hatte aber auch Gutes zu berichten: "Klar, der Crash und das Ergebnis sind ein Desaster, aber ich konnte auch ein gewisses Potenzial erkennen. Denn ich fiel nach dem Start zwar zurück, konnte mich aber wieder in die Gruppe von Jack kämpfen. Dann fuhr ich mittlere 1:31er-Zeiten, und wenn man genau hinschaut, dann sieht mann, dass zu diesem Zeitpunkt nur Jorge Martin schnellere Rundenzeiten fuhr. Das ist natürlich gut."
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Beim Rennen auf Phillip Island erwartet der 2020er-Weltmeister nicht die gleichen Sorgen. "Die heissen Temperaturen hier sind nicht so gut für unser Bike und auf Phillip Island werden wir dieses Problem nicht haben. Ich denke aber, dass das Rennen dort dennoch für alle eine Herausforderung sein wird, weil wir mit diesen Verkleidungen dort fahren und der Wind sehr stark sein kann. Uns erwartet ein intensives Rennen", prophezeit er.
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Ergebnis MotoGP-Rennen, Mandalika (15.10.):
1. Bagnaia, Ducati, 27 Rdn in 41:20,293 min 2. Viñales, Aprilia, + 0,306 sec 3. Quartararo, Yamaha, + 0,433 4. Di Giannantonio, Ducati, + 6,962 5. Bezzecchi, Ducati, + 11,111 6. Binder, KTM, + 11,228 7. Miller, KTM, + 12,474 8. Bastianini, Ducati, + 12,684 9. Rins, Honda, + 22,540 10. Aleix Espargaró, Aprilia, + 30,468 11. Nakagami, Honda, + 30,823 12. Oliveira, Aprilia, + 36,639 13. Raúl Fernández, Aprilia, + 42,864 14. Morbidelli, Yamaha, 4 Runden zurück – Zarco, Ducati, 13 Runden zurück – Martin, Ducati, 15 Runden zurück – Mir, Honda, 16 Runden zurück – Augusto Fernández, KTM, 16 Runden zurück – Marc Márquez, Honda, 20 Runden zurück – Marini, Ducati, 23 Runden zurück – Pol Espargaró, KTM, 26 Runden zurück Ergebnis MotoGP-Sprint, Mandalika (14.10.):
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