Jorge Lorenzo (Honda/18.): Sturz und Suche nach Grip
Jorge Lorenzo kam auch in Sepang mit der Repsol-Honda über den 18. und drittletzten Startplatz nicht hinaus. Er verlor 2,175 sec auf die Bestzeit und wirkt ratlos.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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So einen Samstag hat das ruhmreiche Repsol-Honda-Team noch nicht oft erlebt. Startplatz 11 für den achtfachen Weltmeister Marc Márquez, Startplatz 18 für den fünffachen Weltmeister Jorge Lorenzo. Der Mallorquiner war im FP4 auf dem 5,543 km langen Sepang International Circuit mit seinen 15 Kurven gestürzt. Marc Márquez war im Qualifying 2 spektakulär wie selten zuvor abgeflogen – in Turn 2. Augenzeuge Jack Miller: "Marc hat gebummelt, deshalb sind die Reifen abgekühlt. Seine Strategie hat ihn in den Arsch gebissen."
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Lorenzo erlebte in Sepang heute seinen ersten Crash seit Assen, als er sich den sechsten und den achten Brustwirbel brach. "Der Crash ist nicht passiert, weil ich zu stark gepusht habe, der Sturz war nur das Ergebnis der mangelhaften Asphaltbelags", meinte der Honda-Werkspilot. "Dieser Belag hat keinen Grip, wenn du neben die Ideallinie kommst. Johann Zarco hat das am Freitag auch erlebt. Die Funktionäre sollen schauen, was sich in dieser Kurve abspielt, denn die Situation ist sehr gefährlich. Mir ist nichts passiert, denn es war ein Highsider ohne hohen Abflug. Ich bin recht sanft auf dem Asphalt gelandet. Der Airbag hat seine Schuldigkeit getan und jede Verletzung zum Glück verhindert." Johann Zarco meinte, sein Crash habe mit der Drainage der Piste zu tun, die an dieser Stelle zu Bodenunebenheiten führe.
"Wir sind gestern hier mit Platz 17 recht gut gestartet, aber wir haben heute beim Set-up leider keine Fortschritte mehr gemacht. Wir haben das Set-up eher verschlimmert. Statt die Rundenzeit zu verbessern, haben wir wieder die Zeiten vom Freitag erreicht, Und die Gegner sind großteils eine halbe Sekunde schneller geworden. Ich glaube, bei der Rennpace sind wir besser dran als über eine einzelne Runde. Wir möchten das Ergebnis von Motegi verbessern. Dort war ich 17. mit 40 Sekunden Rückstand, Vielleicht gelingt uns das."
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"Wir versuchen immer noch, hinten mehr Grip zu finden. Aber wenn uns das gelingt, müssen wir Grip am Vorderrad opfern", schilderte Jorge. "Wir haben keinen Schimmer, wie wir das Motorrad verbessern können.
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