Lebenszeichen von Brad Binder: Bei der MotoGP auf dem Sachsenring stürmte der KTM-Werkspilot im Zeittraining in die Top-10 und erleichterte sich damit die Aufgabe für das Qualifying am Samstag.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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KTM-Werkspilot Brad Binder erlebte bei der MotoGP auf dem Sachsenring einen positiven Start ins Wochenende. "Es ist wirklich schön, es direkt ins Q2 geschafft zu haben. Es ist eine Weile her, als mir das zuletzt gelang", freute sich Binder über seine Top-10-Platzierung im Zeittraining am Freitagnachmittag. "Es hilft dabei, um heute Nacht ein bisschen besser schlafen zu können."
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Binder schaffte es in der laufenden MotoGP-Saison bisher erst ein Mal, sich für einen Startplatz in einer der ersten drei Reihen zu qualifizieren – das Tempo auf eine schnelle Runde zählte zuletzt nicht zu den Stärken des Südafrikaners. Im Zeittraining auf dem Sachsenring waren einige Fahrer weit vorn, die sonst Probleme haben, eine schnelle Runde zu fahren. Ist das auf das Layout zurückzuführen? "Der Kurs ist speziell. Man könnte 50 PS wegnehmen und es würde keinen großen Unterschied ausmachen. Man nutzt die vorhandene Leistung nicht."
"Wichtiger ist es, nicht zu viel Schlupf zu haben und die Haftung zu erhalten. Es fühlt sich im Vergleich zu anderen Strecken wie in Zeitlupe an", erklärte Binder und fügte hinzu: "Auf diesem Kurs kann man das Limit des Motorrads nicht so einfach überfahren, weil man praktisch die komplette Zeit neben dem Motorrad hängt. Vielleicht hilft uns das ein bisschen."
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Für seine schnellste Runde nutzte Binder die Ducati von Fermin Aldeguer als Orientierung. "Vor allem im zweiten Sektor wollte ich eine Referenz haben, um zu sehen, welche Linien die anderen Fahrer wählen. Ich kam in diesem Sektor nicht so gut zurecht und wollte wissen, wo ich Zeit verliere und wo ich vielleicht etwas gutmache", begründete er.
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Der direkte Einzug ins Q2 sorgt im Lager der Startnummer 33 für große Erleichterung. "Bisher liefen die Dinge an diesem Wochenende ein bisschen besser. Wir waren nicht außergewöhnlich schnell, dafür aber sehr konstant. Als ich am Ende eine schnelle Runde fahren musste, gelang mir das auch. Ich bin mit unserer Entwicklung zufrieden. Sicher liegt noch ein weiter Weg vor uns, doch es lief definitiv ein bisschen besser", freute sich Binder.
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