Drei Yamaha-Piloten beendeten den Donnerstag beim MotoGP-Test in Katar in den Top-3. Valentino Rossi fuhr als Achter immerhin in die Top-10. Stefan Bradl (Honda) landete auf Platz 13.
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Schon am Mittwoch war Enea Bastianini der schnellste Rookie, am Donnerstag zeigte der Moto2-Weltmeister des Vorjahres knapp zwei Stunden vor Schluss, dass ihm die Umstellung auf die Desmosedici GP immer besser gelingt: "Bestia" schob sich vier Zehntel hinter dem um 16 Uhr führenden Pol Espargaró auf Rang 3 nach vorne. Zehn Minuten später war einmal mehr Aprilia-Werksfahrer Aleix Espargaró auf dem Vormarsch: Neue Bestzeit in 1:53,869 min. Zum Vergleich: In 1:53,183 min war Ducati-Werksfahrer Jack Miller auf dem 5,380 km langen Losail Circuit am Mittwochabend unter dem All-Time-Lap-Record von Marc Márquez (Honda) aus dem Jahr 2019 geblieben.
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Zweieinhalb Stunden vor Schluss trennten die Top-12 am Donnerstag gerade einmal 0,971 Sekunden: Aleix und Pol Espargaró lagen vor Viñales, Quartararo, Bastianini, Morbidelli, Alex Márquez, Zarco, Bagnaia, Mir, Oliveira und Rossi. Im nächsten Umlauf schob sich noch Alex Rins auf Platz 3 nach vorne. Bradl auf P17 (+ 1,455 sec). 18.45 Uhr Ortszeit (16.45 Uhr MEZ) und Aleix Espargaró schraubte seine Bestzeit erneut nach unten – 1:53,640 min. Damit lag der Aprilia-Hoffnungsträger ganze 0,463 sec vor seinem zweitplatzierten Bruder auf der Repsol-Honda, Pol Espargaró. Zwei Stunden vor Testende preschte dann aber Pecco Bagnaia in 1:53,444 min an die Spitze, während Joan Mir sich auf Platz 3 (+ 0,383 sec) einreihte. Eine Viertelstunde später ging es auch für Stefan Bradl vor auf Rang 8 (+ 0,983 sec). Sein Markenkollege Alex Márquez wurde dagegen nach einem weiteren Sturz zum Beifahrer von Iker Lecuona, der den Honda-Piloten auf seine KTM RC16 lud und an die Box brachte. Der Fahrer sei okay, die Checks im Medical Center ergaben aber "eine 2 mm kleine Fraktur am vierten Mittelfußknochen rechts", wie LCR Honda mitteilte.
Als noch 75 Minuten zu fahren waren, ging es für Valentino Rossi nach einem langen Boxenstopp wieder zurück auf die Strecke – und dem 42-jährigen Petronas-Neuzugang gelang wenig später ein Sprung auf Platz 6. Damit nicht genug: Eine Stunde vor Schluss ging es für Rossi bis auf den vierten Rang nach vorne (+ 0,549 sec). Dahinter reihte sich Johann Zarco auf Platz 5 ein (+ 0,612 sec). Am Donnerstag erreichte der Pramac-Ducati-Pilot sogar einen Top-Speed von 357 km/h!
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In den letzten 45 Minuten des Testtages wurden zwar noch fleißig Runden gedreht, auf dem Zeitenmonitor tat sich aber vorerst nicht mehr viel. Einzig Brad Binder verbesserte sich auf Rang 16, damit war er der beste KTM-Pilot. Dann kam aber doch noch Bewegung ins Klassement: 22 Minuten vor Schluss brannte Fabio Quartararo eine 1:53,398 min auf den Losail Circuit – das bedeutete Bestzeit für den Yamaha-Werksfahrer. Im nächsten Umlauf steigerte sich auch Suzuki-Pilot Alex Rins, er reihte sich hinter seinem Teamkollegen auf Rang 5 ein. Als nur noch zehn Minuten auf der Uhr standen, mischte Maverick Viñales das Feld noch einmal auf: Zunächst schob er sich auf den dritten Platz, im nächsten Umlauf sorgte er sogar für die Tagesbestzeit in 1:53,244 min. Takaaki Nakagami verdrängte unterdessen Bradl um einen Platz nach hinten auf 12. Danach setzte sich auch noch Miller vor das Honda-Duo.
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Im Finish griff Morbidelli noch einmal an, er kam bis auf 0,079 sec an die Bestzeit von Viñales heran. Den inoffiziellen All-Time-Lap-Record von Miller knackte am Donnerstag keiner.
Die fleißigsten Fahrer waren am insgesamt vierten MotoGP-Testtag des Jahres in Katar Zarco mit 71 und Pol Espargaró mit 65 Runden, obwohl er seinen ersten Sturz als Honda-Pilot erlebte. Bester Rookie war Jorge Martin auf Rang 14 (+ 1,239 sec). MotoGP-Test Katar, 11. März:
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