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KTM-Testfahrer Pol Espargaro: Mit Jetlag ins Q2!

KTM-Tester Pol Espargaro sorgte im MotoGP-Zeittraining in Sepang für ein weiteres Ausrufezeichen – der Spanier sicherte sich mit Platz 8 direkt das Q2, sprach danach über die Kunst des Spätbremsens und seinen Jetlag.

Im Artikel erwähnt

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Pol Espargaro wetzte beim wichtigen MotoGP-Zeittraining auf dem Sepang International Circuit auf Rang 8 und holte sich somit souverän einen direkten Platz im Q2. Der 34-jährige Routinier aus Granollers war in guter Gesellschaft – direkt hinter ihm lag Alex Marquez (Gresini Ducati) – vor ihm Franco Morbidelli (VR46 Ducati).

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Die Bestzeit sicherte sich Pedro Acosta mit seiner RC16 in 1:57,559 min. Mit Platz 8 war Espargaro jedoch zweitbester KTM-Fahrer am Freitag, ließ Brad Binder und seinen Tech3-Kollegen Enea Bastianini klar hinter sich. "Um ehrlich zu sein, fühle ich mich auf dem Bike ziemlich gut. Wir sind vier Zehntel hinter Pedro – es fehlen uns aber am Ende weniger als zwei Zehntel auf Miller auf Rang 3", stellte Espargaro fest.

Seine schnellste Runde war bei weitem nicht optimal: "Ich habe im vierten Sektor einige Fehler gemacht, bin auf der Gegengeraden nicht gut rausgekommen und auch die letzte Kurve konnte ich nicht voll durchziehen. Das sind gleich mal eineinhalb Zehntel. Ich bin dabei – bin schnell genug! Pedro ist einfach einen super vierten Sektor gefahren, da muss ich mich am Samstag noch steigern. Das Bike arbeitet gut – zumindest über eine Runde. Schauen wir mal, wie wir am Samstag mit dem gebrauchten Reifen umgehen und ob wir ihn wieder so schnell wie in Australien zerstören – wenn ja, dann wird das ein Problem. Wir werden aber jedenfalls härter arbeiten, um das zu verhindern."

Zu den Slides von Acosta grinste Espargaro: "Ich werde wohl alt, kann das Bike nicht mehr so quer fahren wie früher. In Australien konnte Pedro das Bike über den Gasgriff sliden und so schneller einlenken lassen. Seine Position auf dem Bike lässt ihm auch zu, dass er das Motorrad schneller rotieren lässt. Hier in Sepang bremst er aber einfach nur extrem spät – ich bremse hier zu früh (lacht). Pedro bremst in Abschnitt 4 sehr spät – da zerstört er mich –, auch vor Kurve 1. In den letzten beiden Kurven ist ein spätes Anbremsen entscheidend! Er kann das Motorrad auch seitwärts verzögern, hat hier die Effizienz. Wenn man auf seinen vierten Sektor schaut, dann sieht man, dass ihm das Bremsen keine Probleme bereitet."

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Pol weiß generell: "Es ist gut, wenn man auf der Bremse sehr gut ist. Auch in der Vergangenheit hatten wir mit der KTM immer wieder mal einen recht hohen Verschleiß bei den Reifen. Ich erinnere mich aber an ein Rennen in Misano, als ich eigentlich nur noch verteidigen und spät bremsen konnte und dennoch Platz 3 holte. Ich habe super spät gebremst, das ist eine Stärke von mir. Die anderen Fahrer kann man damit verrückt machen, wenn sie nicht überholen können. Pedro ist darin auch sehr gut."

Der Familienvater hadert in Asien noch mit Jetlag. "Ich bin diesmal schon um vier Uhr früh aufgewacht. Ich dachte eigentlich, der Donnerstag wäre schon übel – ich hatte mich schlecht gefühlt. Ich dachte, es wäre schon das Maximum, aber das war’s dann heute. Ich fühle mich jetzt irgendwie schlaff. Zusammen mit der Hitze hier bin ich noch müder. Wenn ich einen längeren Stint fahre, dann spüre ich das. Mit neuen Reifen ist es okay, da kann man alles machen, was man will. Aber auf gebrauchten Reifen muss man viel am Bike arbeiten – da habe ich etwas Probleme. Aber am Ende bin ich happy. Ich bin Achter und direkt im Q2. Pedro ist ganz vorne – das freut mich umso mehr."

Ergebnisse MotoGP Sepang, Zeittraining (24. Oktober):

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1. Pedro Acosta (E), KTM, 1:57,559 min

2. Johann Zarco (F), Honda, 0,019 sec

3. Jack Miller (AUS), Yamaha, +0,281

4. Joan Mir (E), Honda, +0,295

5. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,309

6. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +0,480

7. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,482

8. Pol Espargaro (E), KTM, +0,496

9. Alex Marquez (E), Ducati, +0,498

10. Alex Rins (E), Yamaha, +0,558

11. Luca Marini (I), Honda, +0,620

12. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,647

13. Fermin Aldeguer (E), Ducati, 0,720

14. Ai Ogura (J), Aprilia, +0,741

15. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,801

16. Raul Fernandez (E), Aprilia, +1,022

17. Brad Binder (ZA), KTM, +1,180

18. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +1,217

19. Enea Bastianini (I), KTM, +1,394

20. Somkiat Chantra (T), Honda, +1,405

21. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +1,693

22. Michele Pirro (I), Ducati, +2,182

23. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +2,415

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