In Indianapolis verkürzte Marc Márquez seinen Rückstand von 65 auf 56 Punkte. Kann der Spanier auch in Brünn siegen und so weiter zu Rossi und Lorenzo aufrücken?
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Marc Márquez siegte in Indianapolis zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal in der Saison 2015. Doch an Brünn hat Márquez zumindest aus dem letzten Jahr keine erfreulichen Erinnerungen. Hier endete nicht nur seine zehn Rennen andauernde Siegesserie, er wurde von Pedrosa, Lorenzo und Rossi sogar vom Podest verdrängt.
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"Im letzten Jahr kam ich in einer anderen Situation zu diesem Rennen", erinnert sich der 22-Jährige. "Doch ich bin auch in diesem Jahr sehr motiviert, denn ich habe zwei sehr gute Rennen hinter mir. Zudem verbessern wir uns Rennen für Rennen. Im letzten Jahr war es kein schlechtes Wochenende, aber ich hatte im Rennen ein paar Probleme. Wir wissen aber, woran es lag. Zudem haben wir uns im Verlauf der letzten Wochen verbessert, was mir nun ein gutes Gefühl gibt. Trotzdem weiß ich, dass es ein hartes Wochenende wird. Die Yamaha-Fahrer befinden sich auf einem sehr guten Niveau", ist sich Márquez bewusst. Nach seinem Sieg in Indy liegt Márquez 56 Punkte hinter Valentino Rossi und 47 hinter Jorge Lorenzo. Vor allem die Beständigkeit der Yamaha-Piloten muss Márquez zu denken geben. Rossi stand bei allen bisherigen Rennen auf dem Podest.
"Über die Punkte darf ich nicht nachdenken, denn mir fehlen zu viele. Wir sind näher dran, aber es fehlt noch immer viel. Trotzdem werde ich alles geben und um den Sieg kämpfen. Ich darf natürlich keine Fehler machen, weil meine Chancen dann komplett schwinden, aber für mich zählen derzeit nur Siege. Nur daran habe ich Interesse. Ich weiß, dass der Abstand noch immer sehr groß ist, aber ich denke nicht darüber nach. Derzeit nehme ich Rennen für Rennen und sehe dann weiter", erklärte der Weltmeister.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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