Marc Márquez (Honda): Viel Lob für Martin und Bagnaia
Marc Márquez liess sich die Gelegenheit nicht entgehen, ging viel Risiko ein – und steuerte die Honda RC213V in Japan auf Platz 3. Nachher überhäufte er Martin und Bagnaia mit Komplimenten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach dem siebten Platz im Sprint vermutete Marc Márquez am Samstag auf dem Mobility Resort Motegi, er werde am Sonntag über die 24-Runden-Distanz gegen die Übermacht von Ducati, KTM und Aprilia wieder auf verlorenem Posten stehen und womöglich nur um die Positionen 10 bis 12 kämpfen können. Doch der Regen spielte dem Repsol-Honda-Star ein paar Trümpfe in die Hand, denn auf nasser Fahrbahn lassen sich die Schwächen eines Motorrads bekanntlich gut vertuschen. Marc Márquez nutzte sein Fahrkönnen, seine Risikobereitschaft und seine Fahrzeugbeherrschung vorbildlich aus – und sicherte sich seinen ersten Podestplatz seit dem 16. Oktober auf Phillip Island/Australien.
"Ich dachte, ich werde attackieren. Das war ein großer Vorteil heute", meinte der 59-fache MotoGP-Sieger, der heute in der "premier class" seinen 101. Podestplatz einheimste. "Pecco und Jorge sind ausgezeichnet gefahren, denn es ist sehr schwierig, unter dem Druck des WM-Kampfes ist es sehr schwierig, im Rennen viel zu riskieren. Besonders bei so wechselhaften Verhältnissen ist es superkompliziert, alle Situationen gut zu meistern. Aber beide Fahrer haben den nötigen Speed, im Trockenen und im Nassen. Sie bringen erstklassige Leistungen, sie fahren fehlerlos, sie nehmen diesen Schwung von Rennen zu Rennen mit. Es wird ein spannendes Ende der Meisterschaft – mit diesen aufregenden Fights."
Und man kann sich vorstellen, dass Marc Márquez erleichtert war. Denn es war aller Voraussicht nach seine letzte Vorstellung für Honda auf japanischen Boden – und er sorgte für einen respektablen Abschied!
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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