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Desmosedici: In welchen Bereichen Ducati das Weltmeister-Bike verbesserte
Am 19. Januar präsentierte Ducati das MotoGP-Bike für die Saison 2026. Die Desmosedici wurde in allen Bereichen verbessert, auf eine alte Stärke wurde besonderen Wert gelegt: Top-Speed.
MotoGP
Im Artikel erwähnt


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Ducati holte 2025 mit Marc Marquez den Fahrer-WM-Titel. Darüber hinaus gewann der italienische Hersteller überlegen den Konstrukteurstitel, die Teamwertung sicherte sich das Werksteam aus Borgo Panigale, Ducati Lenovo. So ein Jahr zu toppen, ist schwer, Ducati hat in den Jahren zuvor aber bewiesen, dass dies möglich ist. Doch die Konkurrenz ist nähergekommen. Die letzten beiden Grand-Prix-Siege in der MotoGP-Saison 2025 gingen auf das Konto von Aprilia-Held Marco Bezzecchi.
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Die Ducati Desmosedici gilt immer noch als das beste Bike in der Startaufstellung. Damit die Roten diesen Status nicht verlieren, arbeiten sie vehement daran, den Abstand zu den Verfolgern wieder zu vergrößern. Am 19. Januar präsentierte Ducati Lenovo im italienischen Wintersportort Madonna di Campiglio die GP26. Mit diesem Bike will Marc Marquez in diesem Jahr seinen Titel erfolgreich verteidigen, Teamkollege Pecco Bagnaia möchte damit zu alter Stärke zurückfinden.
Laut Aussage von Ducati wurde beim Motorrad an allen Bereichen gearbeitet. «Eine gute Basis zu haben, ist nicht genug, denn unsere Konkurrenten holen auf. Unser Ziel ist es, unser Motorrad zu verbessern, um den Abstand wieder zu vergrößern», betonte Davide Barana, Technischer Direktor bei Ducati Corse, vor einer kleinen Journalistenrunde. «Um das zu erreichen, arbeiten wir an verschiedenen Fronten. Die heutigen MotoGP-Bikes sind sehr komplex, und es ist schwer, in einem einzigen Bereich einen großen Vorteil zu finden. Es ist eine Kombination aus vielen sehr kleinen Schritten – wenn all das zusammenspielt, dann kann man einen Vorteil erzielen.»
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«Das Hauptziel war es, die Performance auf der Geraden zu verbessern – ich spreche von Beschleunigung und Top-Speed», erklärte Barana. «Das ist der einfachste und sicherste Weg, um überholen zu können. Diesbezüglich arbeiteten wir an der Aerodynamik und der Motorleistung.»
Die Aufgabe und das Ziel der Ingenieure aus Borgo Panigale war es demnach, das stärkste Motorrad in der MotoGP-Startaufstellung noch stärker und schneller zu machen. Das vorerst letzte 1000er-MotoGP-Bike von Ducati soll noch einmal ein Statement sein. Trotz «Engine Freeze» für die Saison 2026 ist es den italienischen Ingenieuren gelungen, mit innovativen Ideen ein paar Pferdchen zu finden. «Wir können diesbezüglich an einigen Bereichen arbeiten, die außerhalb des Motors liegen. Das sind beispielsweise der Lufteinlass und die Airbox – diese Komponenten haben einen großen Einfluss auf die Performance des Bikes», betonte der Ingenieur. «Dabei geht es nicht nur um die pure Motorleistung, sondern auch um die Effizienz oder die Gasannahme. Wir haben hart daran gearbeitet, diese Komponenten zu verbessern. Da wir ja nicht auf die Rennstrecke gehen konnten, haben wir die Verbesserungen mit Simulationen erreicht.»
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Ein weiterer Bereich, an dem ständig gearbeitet wird und der auch äußerlich gut erkennbar ist, ist die Aerodynamik. Bei seinen Ausführungen verwies Barana stolz drauf, dass Ducati in diesem Bereich der Vorreiter war. «Wir haben die Entwicklung ständig vorangetrieben, und unsere Konkurrenten sind uns gefolgt», so Barana. «Die Aerodynamik ist sehr wichtig für die Performance des Motorrads. Sie spielt in allen Situationen auf der Rennstrecke eine Rolle – auf den Geraden, in den Bremszonen und in den Kurven. Weil wir mehrere Ziele verfolgen, ist es eine komplexe Aufgabe. Wir möchten den Abtrieb erhöhen, um in den Kurven schneller zu sein, wir wollen, dass das Bike beim Beschleunigen in Kontakt mit dem Asphalt bleibt, und wir möchten auf der Geraden einen höheren Top-Speed. Diese Ziele widersprechen sich, aber dank dynamischen Simulationen können wir den besten Kompromiss finden.»
Auch das Chassis wurde angegangen. «In der letzten Saison haben wir viele negative Rückmeldungen hinsichtlich Vibrationen erhalten. Weniger Vibrationen im Bike zu haben, wird immer wichtiger, denn der Anstieg der Performance beansprucht den Reifen mehr», verdeutlichte Barana. «Das Problem ist, dass immer mehr Chattering auftritt. Dementsprechend versuchen wir, das Verhalten des Bikes zu verbessern. Zudem wollen wir auch die Stabilität des Motorrads auf den schnellsten Strecken im Kalender, wie Phillip Island oder Assen, erhöhen – auf diesen Pisten hatten wir Probleme bei der Stabilität, wie andere Hersteller auch.»
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Und noch eine Innovation aus dem Hause Ducati wurde verbessert: 2026 bekommt die Desmosedici ein überarbeitetes Ride Height Device. Bevor 2027 jegliche Systeme zur Fahrwerkshöhenverstellung verbannt werden, haben die Italiener daran noch einmal Hand angelegt. «Wir werden eine Evolution von unserem Ride Height Device bringen. Es ist vermutlich das Letzte, weil es 2027 verboten sein wird.» Doch wer weiß: vielleicht gibt es für derartige Systeme in Zukunft ein Comeback. Unmöglich ist es jedenfalls nicht.
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