Jack Miller weiß, in welche Richtung er das Set-Up der Honda verändern will, um beim Katar-Test schneller zu werden. Tito Rabat ist erstmals seit seinem schweren Sturz wieder im Sattel – mit etwas Vorsicht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Wie immer am ersten Testtag hier in Katar verbrachten wir die erste Session damit, die Piste von Sand zu reinigen", schnaubte Jack Miller. Er konnte mit seinem 14. Platz nicht zufrieden sein, obwohl er am Ende des Tages eine persönliche Losail-Bestzeit schaffte. Doch vom neuesten Honda-Motor, den das Marc VDS Team hier erstmals einsetzte, hatte sich der Australier wohl noch mehr erhofft. "Wir haben noch Verbesserungspotential", resümierte er. "Ich bin nicht restlos zufrieden mit dem Motorrad. Das liegt teilweise an der staubigen Piste, teilweise am neuen Motor. Wir fanden einige Verbesserungen, aber morgen müssen wir weitere Probleme ausräumen. Derzeit haben wir leichtes Chattering in einigen Kurven und das Fahrwerk ist etwas zu nervös. So hält das Motorrad die Linie nicht immer, was hier gar nicht geht, weil man von der frei gefahrenen Ideallinie abkommt und auf sandige Stellen gerät, wo es wenig Grip hat. Daran müssen wir morgen arbeiten."
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Millers spanischer Teamkollege Tito Rabat, Moto2-Weltmeister 2014, saß nach seinem schweren Sturz an den Sepang-Tests Anfang Februar erstmals wieder auf der MotoGP-Honda. Kurz nach dem Unfall wurden in Barcelona an mehreren Verletzungen an Händen und Beinen Operationen durchgeführt. Er belegte Platz 21, Drittletzter mit 2,5 sec. Rückstand. "Ich bin nicht happy mit meiner Position auf der Zeitentabelle, doch ich muss zufrieden sein, dass ich fit genug bin, eine MotoGP-Maschine zu fahren", meinte Rabat nach dem ersten Testtag. Die Katar-Zeiten um 23 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ)
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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