Márquez (2.): «Habe im Rennen nichts zu verlieren»
Marc Márquez hat beim Valencia-Qualifying seinen dritten Front-Row-Start in Folge gelöst, der Repsol-Honda-Pilot will das Ergebnis am Sonntag in ein Podiumsplatz ummünzen.
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Marc Márquez hat sich beim Qualifying auf dem Circuit Ricardo Tormo wieder in Szene gesetzt. Der Repsol-Honda-Pilot war hinter Jorge Martin (Pramac-Ducati) der zweitschnellste Pilot im Zeitfahr-Training. Nun möchte er beim letzten Rennen der Saison nicht nur ein Podestplatz erzielen, sondern auch das Momentum in die Winterpause mitnehmen.
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Der seit Montag erkrankte Márquez habe am Freitag "viel riskiert", um seinen "Rhythmus und das Limit zu finden." In der Pressekonferenz nach dem Qualifying erklärte er: "Heute habe ich nicht erwartet, eine 29er-Zeit zu fahren, aber mit dem zweiten Reifen hatte ich einfach mehr Grip." Die Zielsetzung für den GP am Sonntag ist klar: "Morgen will ich am Podium sein. Ich wusste [im Quali], dass wenn ich das Rennen auf dem Podium beenden will, wird es wichtig sein, aus den ersten zwei Reihen zu starten. Das Ziel haben wir heute erreicht. Morgen, wenn ich mich wohl fühle, werde ich das Risiko gehen und versuchen, das Rennen zu genießen."
Der achtfache Motorrad-Weltmeister verpasste im Laufe der Saison insgesamt acht Rennen, sechs davon wegen der vierten Operation. Der 29-Jährige ist über seine Fortschritte seit der Rückkehr erfreut: "Ich bin sehr glücklich mit meiner Kondition. Das Ziel war bei meiner Rückkehr, dass mein rechter Arm über die Rennen immer stärker wird. An diesem Wochenende fahre ich wie gewohnt, aber es ist wahr, dass ich manchmal einen anderen Fahrstil fahren muss."
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Weiters vermerkt er: "Es ist auch wahr, dass wir mit Honda sehr hart arbeiten, um das Feeling an der Front zu verbessern, weil ich nicht in jeder Runde fühle, die Kontrolle darüber zu haben. Morgen wollen wir auf Angriff fahren und riskieren. Manchmal sind zwar Resultate nicht wie erwünscht, aber ich fühle mich frei und habe nichts zu verlieren."
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Die Saison 2022 war für den Honda-Piloten wahrlich keine einfache, lediglich in Australien sprang ein Podestergebnis für ihn heraus. Márquez betont: "Es war eine sehr schwierige Saison für mich. In der ersten Hälfte hatte ich Schwierigkeiten, aber in den letzten zwei Rennen startete ich aus der ersten Reihe. Das Wichtigste ist für mich, dass der Speed da ist, aber das Risiko [aus dem Quali] kann ich nur über eine Runde gehen. Für das Rennen müssen wir in Zukunft weiter arbeiten, weil ich immer noch mit dem Bike kämpfe, die Rundenzeit zu fahren, die ich will. Morgen, das Rennen mit einem guten Resultat zu beenden, wäre das Beste, um gut in [die Saison] 2023 zu starten. Am Dienstag kommt das neue Bike. [Die Daten] werden wichtig sein, um über den Winter den ersten Schritt für den WM-Kampf 2023 zu machen."
Das morgige Rennen sieht den WM-Showdown zwischen Fabio Quartararo (Yamaha) und Ducatis Francesco "Pecco" Bagnaia. Márquez zeigt Verständnis dafür, warnt aber ein wenig vor der Gangart: "Ich weiß, dass Fabio morgen pushen wird. Wenn er mit mir kollidieren sollte, werde ich das verstehen, weil er um die Weltmeisterschaft fährt. Ich weiß, dass er schlau ist, aber er wird das tun müssen, was er tun muss. Aber nicht nur er wird angreifen, auch die Ducati-Fahrer werden das wegen Pecco tun, um ihm zu helfen. Ich will auch ein gutes Rennen fahren, die Fahrer werden morgen aber Fabio und Pecco, jeder wird auf sie achten." Valencia ist bekannt für seine reifenfressende Charakteristik. Der aktuelle WM-Zwölfte sieht bei der Reifenwahl für den Sonntag keine Ausreißer und weiß, worauf es auf der 1999 erbauten Strecke ankommt, um bis zum Ende das Tempo hochhalten zu können: "Ich denke, morgen wird jeder mit dem harten Vorder- und mittleren Hinterreifen fahren. Jack [Miller] ist [heute] einen konstanten Long-Run gefahren, morgen wird es allerdings wärmer. Aber als Fahrer ist es angenehm, bei warmen Temperaturen zu fahren. Heute morgen haben wir bei kälteren Temperaturen viele Unfälle in Kurve 4 und Kurve 10 gesehen. Wenn du den Speed hast, kannst du die Reifen schonen, wenn nicht, dann nicht. Hier ist es wichtig, sich die Reifen einzuteilen."
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