Marquez zurück an Rossi: «Habe Wichtigeres im Kopf»
Gresini-Ducati-Ass Marc Marquez nahm vor dem zweiten MotoGP-Event in Misano Adriatico zu den von Valentino Rossi getätigten Aussagen Stellung und wertet diese auch als eine Art Ablenkungsmanöver.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Im Vorfeld des zweiten Misano-Events der MotoGP hatte Motorrad-Superstar Valentino Rossi (45) in einem Blog seines VR46-Kumpels Andrea Migno für Aufsehen gesorgt, als er nochmals hervorgestrichen hatte, wie daneben der Spanier sich 2015 verhalten hatte, als es für Rossi in Malaysia um den Gewinn seines zehnten WM-Titels ging.
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In Misano nahm der angesprochene Spanier zu den Aussagen Stellung. "Als aktiver Pilot ist die Teilnahme an diesen Spielchen das Letzte, woran ich interessiert bin. Ich konzentriere mich auf den Wettkampf - das ist es, was mich trägt", sagte der achtfache Champion, der seit seinen Glanzvorstellungen in Aragon und Misano weiterhin intakte WM-Chancen hat. Der Spanier gab, nachdem er in einer kleinen Medienrunde zunächst zu diesem Thema eigentlich nichts sagen wollte, schließlich auch noch zu Protokoll: "Es interessiert mich nicht. Es ist so, dass ich nicht über Kriege nachdenke oder mich überhaupt darauf einlasse."
Und Marquez setzte noch entschlossen nach: "Im Moment habe ich viel Wichtigeres im Kopf, über das ich nachdenken muss, als meine Zeit mit Aussagen eines anderen Piloten zu verschwenden." Auch hinter den Kulissen brodelt es, zumal Rossi-Schützling Pecco Bagnaia ja im kommenden Jahr die Garage bei Ducati Corse ausgerechnet mit Marquez teilen wird.
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Bagnaia zeigte sich zuletzt aber auch extrem fair. Als es vor zehn Tagen in Misano beim Sieg von Marquez Pfiffe von treuen Rossi-Anhängern gab, hatte Pecco Bagnaia am Podium versucht, die aufgebrachten Rossi-Fans mit einer Geste zu beruhigen – was wiederum Marquez wiederum dem Italiener hoch anrechnet.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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