Álvaro Bautista (Ducati): «Wir wissen nicht, was uns in Assen erwartet»
Auch nach zwei Meetings der Superbike-WM 2026 hadert Álvaro Bautista mit dem Gefühl für die neue Ducati V4R. Zudem sorgt sich der 41-Jährige um das unberechenbare Wetter in Assen.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Eine Platzierung auf dem Podest, zwei Stürze und drei weitere Finishs in den Top-9 – für den zweifachen Superbike-Weltmeister Alvaro Bautista hat die Saison 2026 mit eher verhaltenen Ergebnissen begonnen. Der Spanier leidet auch mit der neuen Ducati V4R am zusätzlichen Ballast und den damit verbundenen Abstimmungsproblemen.
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Mit Assen steht am kommenden Wochenende eine Rennstrecke auf dem Programm, die dem 41-Jährigen mit ihrem flüssigen Layout entgegenkommt. Sieben Siege und 13 Podestplätze hat er auf dem TT Circuit bisher eingefahren, alle mit Ducati. «Wir kommen nach einem schwierigen Wochenende in Portimão, wo das Gefühl auf dem Motorrad nicht das beste war, nach Assen. Wir haben jedoch gut gearbeitet und unsere Pace vom Freitag bis zum Sonntag verbessert. Leider konnten wir im zweiten Rennen aufgrund des Sturzes kein positives Ergebnis einfahren», bedauerte Bautista. «Wir haben dennoch viele Daten gesammelt, die uns helfen werden, unsere Arbeit in Assen fortzusetzen, und haben einige Ideen, die wir ausprobieren wollen.»
Wir werden nicht so viel Zeit haben wie bei den Tests.Alvaro Bautista
Dafür stehen dem Ducati-Privatier am Freitag zwei freie Trainings zu je 45 min zur Verfügung. Das kurze FP3 am Samstagvormittag dient bereits zur Vorbereitung auf die Superpole. «Wir werden nicht so viel Zeit haben wie bei den Tests», weiß der 63-fache Superbike-Sieger. «Daher wird es wichtig sein, uns auf die Lösungen zu konzentrieren, denen wir am meisten vertrauen. Assen ist eine ganz besondere Strecke, schnell und mit vielen raschen Richtungswechseln. Man braucht ein agiles Motorrad, das allen Bewegungen gut folgen kann.»
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Bautista kennt eine weitere Eigenart der Rennstrecke in Assen: Wetterumschwünge und Regen sind in den Niederlanden im April nicht ungewöhnlich. Aktuell besteht nach einem trockenen Freitag an den weiteren Tagen eine mittlere Wahrscheinlichkeit von Regen. «In den vergangenen Jahren war das Wetter ziemlich unvorhersehbar – wir wissen nicht, was uns erwartet», stöhnte der Barni-Pilot. «Ich glaube, dass sowohl das Team als auch ich die richtige Motivation haben, weiterzuarbeiten und unser Bestes zu geben. Hoffentlich können wir an diesem Wochenende sowohl ein gutes Gefühl als auch solide Ergebnisse mit nach Hause nehmen.»
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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