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Vorschau 24h Le Mans: BMW in Topform, großes EWC-Feld verspricht Spannung

BMW dominiert die Tests vor dem EWC-Auftakt in Le Mans, doch Titelverteidiger YART und Favorit SERT lauern. Wer setzt sich beim Saisonauftakt der EWC 2026 durch?

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Der Saisonauftakt der Langstrecken-WM (EWC) 2026 in Le Mans steht unmittelbar bevor. Die beteiligten Werke sind gut gerüstet, um mit ihren in Details optimierten Superbikes in die neue Saison zu starten. Vor allem BMW hat mit einer beeindruckenden Testperformance ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und reist mit breiter Brust zum 24-Stunden-Klassiker an die Sarthe.

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Sowohl bei den offiziellen Pre-Tests vor gut zwei Wochen als auch beim privaten Test unmittelbar vor dem Rennwochenende bestimmte das BMW-Werksteam das Tempo. Besonders eindrucksvoll fiel die Vorstellung am Mittwoch aus, als die Mannschaft um Markus Reiterberger, Michael van der Mark und Steven Odendaal eine souveräne Bestzeit markierte und mehr als eine Sekunde zwischen sich und die Konkurrenz legte.

Auch in der Stock-Wertung dominierte BMW klar: Team Etoile führte vor Tecmas und Champion-Hert by MRP. Nach dem enttäuschenden Saisonfinale 2025 scheint der Münchner Hersteller damit bestens gerüstet, um in diesem Jahr ernsthaft um den WM-Titel zu kämpfen.

BMW, Suzuki, Yamaha, Honda und Kawasaki mit starken Fahreraufgeboten

Doch trotz der beeindruckenden Formkurve der Bayern bleibt die Konkurrenz gefährlich. Als erster Verfolger präsentierte sich beim abschließenden Test das Team Marc VDS (De Puniet, Marino, Delbianco) mit der Yamaha R1, während sich dahinter mit SERT Suzuki (Black, Masson, Linfoot) und F.C.C. TSR Honda (Techer, Perolari, McPhee) zwei weitere Topteams einreihten. Vor allem SERT gilt traditionell als Machtfaktor in Le Mans – nicht umsonst bezeichnet Titelverteidiger Marvin Fritz die Suzuki-Mannschaft als größten Favoriten.

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Für YART Yamaha verliefen die Tests hingegen alles andere als optimal. Das Team um Fritz, Karel Hanika und Neuzugang Leandro Mercado musste sich mit Rang 6 zufriedengeben und blieb damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Fritz kam spektakulär zu Sturz. Dennoch sollte man den Titelverteidiger keinesfalls abschreiben, denn gerade in Le Mans zählen Erfahrung, Konstanz und strategische Stärke oft mehr als reine Performance auf eine schnelle Runde.

Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf den deutschsprachigen Fahrern im Feld. Neben Reiterberger, der mit BMW um den Sieg kämpfen will, geht mit Marcel Schrötter ein ehemaliger Grand-Prix-Pilot für ERC Endurance an den Start. Lennox Lehmann gehört bei Motobox Kremer zu den Stammfahrern, während Marco Fetz das Team Mana-au Competition verstärkt.

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Ergänzt wird das Aufgebot durch Fahrer aus Österreich und der Schweiz, darunter Nico Thöni (Bolliger Switzerland), Max Kofler (Motobox Kremer) sowie Killian Aebi und Noan Vasta bei Mana-au.

Das Starterfeld der EWC-Klasse ist auch 2026 hochkarätig besetzt. Neben YART Yamaha und BMW Endurance zählen unter anderem SERT Suzuki, Marc VDS, F.C.C. TSR Honda und ERC Endurance zu den Teams, die sich berechtigte Hoffnungen auf ein starkes Ergebnis machen dürfen. Die Mischung aus Werksmannschaften und ambitionierten Privatteams verspricht ein spannendes und unvorhersehbares Rennen.

Milde Temperaturen für Samstag/Sonntag vorausgesagt

Der Zeitplan folgt dem bewährten Ablauf: Nach den Qualifyings am Donnerstag und Freitag fällt am Samstag um 15:00 Uhr der Startschuss zu den 24 Stunden von Le Mans, die traditionell am Sonntag zur gleichen Zeit enden. Die Wetterprognose verspricht stabile Bedingungen mit milden Frühlingstemperaturen zwischen 7 und 19 Grad Celsius, Regen ist derzeit nicht in Sicht.

Trotz der klaren Testbestzeiten von BMW bleibt die Ausgangslage offen. In der Langstrecke entscheiden nicht nur Geschwindigkeit, sondern vor allem Zuverlässigkeit, Teamarbeit und Strategie. Genau diese Mischung macht den Reiz von Le Mans aus – und sorgt dafür, dass beim Saisonauftakt der EWC 2026 alles möglich ist.

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Die Testzeiten vom privaten Test:

  1. BMW Endurance (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal), BMW M1000RR, 1:34.483 min (EWC)

  2. Marc VDS (De Puniet, Marino, Delbianco), Yamaha R1, +1,160 sec (EWC)

  3. SERT Suzuki (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R, +1,352 (EWC)

  4. F.C.C. TSR Honda (Techer, Perolari, McPhee), Honda CBR1000RR-R, +1,361 (EWC)

  5. Tati Team Ava6 (Clere, Di Meglio, Vinales), Honda CBR1000RR-R, +1,416 (EWC)

  6. YART Yamaha (Fritz, Hanika, Mercado), Yamaha R1, +1,587 (EWC)

  7. ERC Endurance (Schrötter, Foray, Checa), BMW M1000RR, +1,612 (EWC)

  8. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR, +1,754 (EWC)

  9. Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer), BMW M1000RR, +2,182 (EWC)

  10. Team Etoile (Okubo, Ito, Toba), BMW M1000RR, +2,266 (Stock)

Die Teams der EWC-Klasse 2026:

  • #1 YART Yamaha (Fritz, Hanika, Mercado), Yamaha R1 (Bridgestone)

  • #4 Tati Team Ava6 (Clere, Di Meglio, Vinales), Honda CBR1000RR-R (Pirelli)

  • #5 F.C.C. TSR Honda (Techer, Perolari, McPhee), Honda CBR1000RR-R (Bridgestone)

  • #6 ERC Endurance (Schrötter, Foray, Checa), BMW M1000RR (Dunlop)

  • #8 Bolliger Switzerland (Thöni, Toledo, Valtonen), Kawasaki ZX-10R (Pirelli)

  • #11 Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR (Bridgestone)

  • #12 SERT Suzuki (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R (Bridgestone)

  • #14 Maco Racing (Vugrinec, Juhasz, Prasek), Yamaha R1 (Dunlop)

  • #24 Maxxess by MBRT3D (Sanchis Martinez, Edwards, Gregorio), Kawasaki ZX-10RR (Dunlop)

  • #37 BMW Endurance (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal), BMW M1000RR (Bridgestone)

  • #53 Mana-au Competition (Fetz, Aebi, Vasta), Honda CBR1000RR-R (Dunlop)

  • #62 Grillini Racing (Cretu, Lambrechts, Boselli), Kawasaki ZX-10R (Dunlop)

  • #65 Motobox Kremer (Stauffer, Lehmann, Kofler), Yamaha R1 (Dunlop)

  • #76 Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer), BMW M1000RR (Bridgestone)

  • #90 LRP Poland (Webb, Morais, Boulom), BMW M1000RR (Dunlop)

  • #98 PMS99 Yam Service (Delestre, Maher, Lepine), Yamaha R1 (Bridgestone)

  • #99 Marc VDS (De Puniet, Marino, Delbianco), Yamaha R1 (Bridgestone)

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