Maverick Viñales (5.): Schrecksekunde in Silverstone
Der spanische Aprilia-Werksfahrer Maverick Viñales verpasste beim MotoGP-Rennen auf dem Silverstone Circuit knapp das Podium, sorgte aber dennoch für Freude beim Hersteller aus Noale.
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Maverick Viñales war im MotoGP-Rennen in Silverstone auf teils feuchter Piste bis zum Finish auf Kurs zu einem Podestplatz, eher er in den letzten drei Runden abreißen lassen musste. Im Ziel fehlten "Top Gun" nur 2,101 Sekunden auf seinen Teamkollegen Aleix Espargaró, der das Rennen für sich entschied. Vom drittplatzierten Brad Binder trennten den Spanier, der auf Rang 5 ins Ziel kam, 1,421 sec.
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"Ich habe zur Mitte des Rennens einfach zu viel Druck gemacht, als ich die Lücke auf die Spitzenleute geschlossen habe", schildert Viñales, der vor sieben Jahren in Silverstone auf Suzuki seinen ersten MotoGP-Sieg errungen hat. "Der Reifen war dann kaputt, ich habe nur versucht, bis zum Ende durchzukommen." "Ich bin aber wirklich sehr glücklich für Aprilia. Wir haben das ganze Wochenende gut gearbeitet. Es war ein sehr positives Wochenende, auch auf unserer Seite der Garage. Wir haben auch das Startthema gelöst", freut sich der 28-Jährige.
In der Anfangsphase des Rennens erlebte er eine Schrecksekunde. Dazu sagt Viñales: "Alex Márquez hat vor mir Jack überholt – ich wurde in der Bremszone vom Windschatten von Alex erfasst. Ich habe dann versucht, ihnen auszuweichen. Leider musste ich weit gehen, auch Jack musste dadurch weit gehen. Ohne einen Fahrer vor mir hätte ich das Bike etwas verzögern können, so bin ich einfach weitergerollt. Die einzige Chance, die Fahrer vor mir nicht zu erwischen, bestand darin, zwischen die beiden rein zu fahren. Ich habe drei Sekunden an dieser Stelle verloren, das musste ich dann aufholen."
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"Ich war in der Lage, vorne mit zu kämpfen. Ich weiß nicht, ob der Reifen mit Einsatz des Regens etwas verschlissen wurde. Wir müssen das checken. Ich konnte aber nichts mehr tun am Ende. In der Mitte des Rennens habe ich mich aber sehr stark gefühlt. Ich hatte den Plan, den Rhythmus von Aleix und Pecco zu halten und sie dann zu schnappen", verrät der WM-Zehnte.
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Viñales weiß: "Wir hatten etwas Glück, weil es kalt war und die Temperatur im Reifen somit nicht gestiegen ist. Schauen wir mal, wie es in Österreich sein wird. Für mich war es das bisher stärkste Wochenende der Saison. Wir müssen uns nur in der Quali verbessern, aber da war es diesmal sehr komisch mit dem vielen Wasser. Wir müssen ruhig und achtsam bleiben. Auf dieser Piste ist das Bike normalerweise immer gut."
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