Maverick Vinales (KTM): Wann passt alles zusammen?
KTM-Pilot Maverick Vinales fuhr beim MotoGP-Test in Aragon die schnellste Zeit. Er testete einen Massendämpfer und ein neues Aerodynamik-Paket. Vom Potenzial der RC16 ist er mehr denn je überzeugt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Maverick Vinales (KTM Tech3) war beim MotoGP-Test in Aragon der Schnellste. Mit seiner Bestzeit von 1:45,694 min war der Spanier zwar um eine Hundertstelsekunde schneller als der Streckenrekord von Marc Marquez (1:45,704 min), den der Ducati-Werkspilot im Qualifying am Samstag aufstellte, da Rekorde aber nur an einem Rennwochenende zählen, bleibt die Bestmarke von MM93 bestehen.
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Schade für "Top Gun", der beim Test über den ganzen Tag bei den Schnellsten dabei war. Bereits im Grand Prix am Sonntag habe er sich auf seiner RC16 wohlgefühlt und das Potenzial für einen Podestplatz gehabt, wie er nach dem Rennen betonte. Am Montag hatte Vinales ein umfangreiches Testprogramm zu absolvieren. Unter anderem war an seinem Motorrad ein Massendämpfer verbaut. Wie fühlte er sich damit? "Es ist wichtig, dass dieser gut funktioniert, denn dann ist es eine gute Verbesserung – Vibrationen werden stark reduziert und du kannst schneller fahren", betonte der 30-Jährige. "Wir müssen viele Runden fahren, Kilometer abspulen und sehen, dass er gut funktioniert. Das Problem ist, dass manchmal, wenn es heiß ist, die Konfiguration nicht immer dieselbe ist – dann nimmt das Chattering stark zu."
An seiner KTM hatte Vinales auch ein neues Aerodynamik-Paket verbaut. "Wir haben versucht zu verstehen, ob es uns in den Kurven hilft und wir dadurch keine anderen Nachteile haben. Wir müssen uns dazu die Daten genau ansehen und es analysieren, denn wir müssen dafür das Bike-Setup anpassen", erklärte er. "Es hat momentan Nachteile beim Anbremsen und Beschleunigen, aber es hilft uns sehr beim Einlenken. Für die kommenden Strecken ist es gut, wenn das Motorrad gut einlenkt. Wir werden sehen, ob wir das neue Aerodynamik-Paket für Mugello homologieren lassen – wir werden das vorher entscheiden. Aber die Rundenzeiten waren sehr konkurrenzfähig. Wie ich schon sagte, hat das Bike viel Potenzial – es ist an der Zeit, dass wir dieses in jeder Session hervorbringen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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1. Maverick Viñales (E), KTM, 1:45,694 min 2. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,006 sec 3. Marc Márquez (E), Ducati, +0,055 4. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,264 5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,335 6. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,402 7. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,519 8. Alex Márquez (E), Ducati, +0,579 9. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,697 10. Joan Mir (E), Honda, +0,725 11. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +0,818 12. Raúl Fernández (E), Aprilia, +0,903 13. Brad Binder (ZA), KTM, +0,951 14. Jack Miller (AUS), Yamaha, +0,967 15. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +0,986 16. Enea Bastianini (I), KTM, +1,317 17. Johann Zarco (F), Honda, +1,323 18. Alex Rins (E), Yamaha, +1,672 19. Pol Espargaro (E), KTM, +1,873 20. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +2,086 21. Manuel Gonzalez (E), Aprilia, +2,138 22. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,259
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