«Wir sollten glücklich sein, weil Dani auf viele Erfolge zurückblicken kann», erklärte Pedrosas Riding Coach Sete Gibernau. Auch Pedrosas ehemaliger Crew-Chief Mike Leitner äußerte sich zum Rücktritt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Dani Pedrosa absolviert 2018 seine letzte MotoGP-Saison. "Ich akzeptiere seine Entscheidung", erklärte Sete Gibernau, Pedrosas Riding Coach. "Dani erlebte eine großartige Karriere, hat hervorragende Rennen gezeigt und hat diesem Sport unglaublich viel gegeben. Und der Sport gab Dani viel zurück. Meiner Meinung nach müssen wir glücklich sein und nicht traurig. Wir sollten glücklich sein, weil Dani auf viele Erfolge zurückblicken kann und nun vor neuen Herausforderungen steht. Im Leben geht es um Entscheidungen. Er hat seine für sich selbst und frei getroffen. Darüber müssen wir froh sein."
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Sein langjähriger Crew-Chief Mike Leitner, der nun Teammanager bei Red Bull KTM ist, erklärte gegenüber "motogp.com": "Dani ist eine sehr besondere Person. Als ich anfing, mit ihm zu arbeiten, war es nicht einfach, an ihn heranzukommen. Allein schon wegen der Sprachbarriere. Doch nach einer Weile fanden wir einen guten Weg für unsere Zusammenarbeit und erlebten großartige Jahre. In der 250-ccm-Klasse feierten wir zwei Titel zusammen. Dani gewann schon das erste 250-ccm-Rennen, das er bestritt. Großartige Momente. Auch in der MotoGP-Klasse war es großartig, mit Honda und Repsol zusammenzuarbeiten." "Wir waren sehr, sehr nah an einem MotoGP-Titel dran. Es ist schade, dass er in dieser Klasse keinen Titel gewinnen konnte. Aber es gab Gründe dafür. Seine Fitness war nach manchen Stürzen nicht ideal. Doch er hat riesiges Talent und ist ein großer Sportsmann", lobt Leitner.
Pedrosas aktueller Crew-Chief Giacomo Guidotti fügte hinzu: "Es war doch etwas überraschend für uns, obwohl wir vor ein paar Tagen über dieses Thema gesprochen haben. Er nahm sich dann Zeit, um seine Entscheidung zu treffen. Wir respektieren seine Entscheidung und seine Gründe. Wir können ihm gratulieren, aber wir müssen uns auch auf die zweite Saisonhälfte konzentrieren."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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