Lucy Michel (21) über Portimão: Ausbaufähig, Kopf nicht in den Sand stecken
Der Saisonauftakt der WorldWCR 2026 in Portimão war für Lucy Michel eine Herausforderung. Die Sächsin spürte den Nachteil der wenigen Tests und weiterer Probleme.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Startplatz 25 von 25 Teilnehmerinnen, im ersten Lauf Letzte und im zweiten Rennen auf Platz 19 – auf dem Papier war das erste Rennwochenende der neuen Saison für Lucy Michel ein Reinfall. Für die Sächsin waren die Ergebnisse auf dem Autódromo Internacional do Algarve schwer zu akzeptieren.
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Es gab mehrere Gründe, warum Michel nicht an ihre Performance der ersten beiden Saisons in der WorldWCR anknüpfen konnte. «Es war sehr schwierig, leider», stöhnte die 21-Jährige. «Ich konnte im Winter nicht viel trainieren und das habe ich hier zu spüren bekommen. Ich hatte Probleme, überhaupt in einen Rhythmus zu kommen. Im Quali hatte ich nur zwei Runden – weil ein Kabel vom Transponder gebrochen war, wurde ich mit der schwarzen Flagge herausgewunken. Ich durfte deshalb nicht mehr auf die Strecke und musste von ganz hinten starten.» Als Leichtgewicht muss Michel an ihrer Yamaha R7 zusätzlichen Ballast montieren, der sich nachteilig auf das Fahrverhalten auswirkt. «Insbesondere auf einer Strecke wie Portimão ist es dadurch schwierig, das Motorrad hin und her zu wuchten. Da spüre ich dann auch, dass es mir an Körpergröße fehlt», erklärte die nur 150 cm große Michel. «Und durch den Startplatz wurde es noch schwieriger, nach vorn zu kommen. Im zweiten Lauf habe ich das etwas besser hinbekommen, aber es ist noch sehr ausbaufähig. Den Kopf in den Sand stecken werde ich deshalb aber nicht.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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