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Miller (5.): «Hätte Pramac gerne noch mehr gegeben»
Alle vier M1-Piloten holten für Yamaha beim US-GP in Austin WM-Punkte. An der Spitze, MotoGP-Veteran Jack Miller, der Platz 5 vor allem als verdientes Geschenk an seine neu aufgestellte Mannschaft von Pramac Racing sah.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Für Pramac-Yamaha und Jack Miller war es ein großer Freudentag. Dass die neu formierte Mannschaft von Paolo Campinoti bereits im dritten Grand Prix der Saison mit Jack Miller auf Platz 5 ins Ziel donnert, das war so nicht zu erwarten.
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Zwar hatte sich Miller auf der von ihm geliebten Achterbahn in Texas schon der Qualifikation mit Platz 9 achtbar geschlagen, doch die drastische Steigerung wurde auch möglich durch die schwierigen Streckenverhältnisse. Jack Miller ist bekannt für sein Talent, ein Bike auch auf nicht ideal haftendem Untergrund sicher am Limit zu bewegen. Doch selbst für Spezialist Miller war es zu Beginn haarsträubend. "Die erste Runde war schon sehr hart. Es gab noch reichlich nasse Flecken – die du im Zug aber gar nicht sehen kannst. Doch es hat funktioniert, da heil durchzukommen." Miller, der nach Platz 5 mit einem Dauergrinsen gestikulierte, weiter: "Für mich war es heute ein sehr solides Rennen. Trotz der schwierigen Bedingungen bin ich schnell in einen Rhythmus gekommen. Die Zeiten waren richtig gut und konstant, es gab auch hinten raus keinen Einbruch. Meine schnellste Runde fuhr ich sechs Runden vor Schluss. Gerne hätte ich der Mannschaft sogar noch mehr zurückgegeben als Platz 5. Das Ergebnis bedeutet dem Team sehr viel, und es war stark zu sehen, wie begeistert alle sind."
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Miller ist bekannt für seine offenen Worte. Auch beim Thema "Startabbruch" blieb sich der Aussie treu. "Keine Frage, für uns war es Glück, wie es heute gelaufen ist. Wir waren auch auf den Regenreifen. Und als das Chaos losging, habe ich festgestellt, dass auch mein zweites Bike mit Regenreifen bereitstand. Zum Rausfahren bin ich dann aber nicht mehr gekommen. Sie haben alles abgeblasen und wir hatten genug Zeit, einmal durchzuschnaufen und dann noch mal vernünftig anzufangen."
Was war passiert? Wäre das Rennen beim ersten Versuch gestartet worden, hätte sich der größte Teil des Feldes schnell das Bike mit den Trockenreifen holen müssen. Binder und Ogura, die bereits auf Slicks unterwegs waren, wären vermeintlich uneinholbar geblieben. Als Marc Marquez den Fehler realisierte, provozierte er das Chaos, das schließlich aus Sicherheitsgründen zum Abbruch des Starts führte. Die Strafe für den Provokateur erübrigte sich, als die #93 von der Bahn kreiselte. Ein Nachspiel dürfte das Schauspiel von Texas aber in jedem Fall noch haben.
Zurück zu Jack Miller, der sich seines Vorteils dadurch bewusst war. Für den Pramac-Piloten war besonders wichtig auch ein Zeichen für Yamaha gesetzt zu haben. Miller: "Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Aber heute hat sich gezeigt, dass auch Yamaha vieles richtig macht und das Projekt der Entwicklung gute Aspekte hat. Die M1 hat hier gut funktioniert und ich denke wir haben auch das Beste aus ihr herausgeholt. Das motiviert. Auch wenn wir zum Lauf nach Katar schauen. Ich behaupte, die Yamaha passt dort sicher viel besser hin als nach Argentinien."
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Trotz des starken Auftritts von "Thriller Miller" beim COTA-Krimi-GP von Austin stehen die Yamaha-Piloten insgesamt noch hinten an. Auch wenn beim verlustreichen US-GP alle M1-Piloten Punkte mitnahmen, in der Herstellerwertung liegt Yamaha weiter auf dem fünften und letzten Platz. Honda – der direkte Orientierungspunkt der Japaner – hält sich dagegen weiter hinter Ducati an Position 2. Ergebnisse MotoGP COTA, Grand Prix (30. März): 1. Francesco Bagnaia (I), Ducati, 39:00,191 min 2. Alex Márquez (E), Ducati, +2,089 sec 3. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +3,594 4. Franco Morbidelli (I), Ducati, +10,732 5. Jack Miller (AUS), Yamaha, +11,857 6. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +12,238 7. Enea Bastianini (I), KTM, +12,815 8. Luca Marini (I), Honda, +15,646 9. Ai Ogura (J), Aprilia, +16,344 10. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +18,255 11. Alex Rins (E), Yamaha, +24,256 12. Raúl Fernández (E), Aprilia, +27,938 13. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +35,740 14. Maverick Viñales (E), KTM, +42,724 15. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +46,397 16. Somkiat Chantra (T), Honda, +1:03,601 17. Johann Zarco (F), Honda, +2 Runden – Marc Márquez (E), Ducati – Fermin Aldeguer (E), Ducati – Brad Binder (ZA), KTM – Pedro Acosta (E), KTM – Joan Mir (E), Honda WM-Stand nach 6 von 44 Rennen:
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1. A. Marquez, 87 Punkte. 2. M. Marquez 86. 3. Bagnaia 75. 4. Morbidelli 55. 5. Di Giannantonio 44. 6. Ogura 25. 7. Zarco 25. 8. Bezzecchi 24. 9. Marini 20. 10. Miller 19. 11. Binder 19. 12. Bastianini 16. 13. Acosta 16. 14. Quartararo 16. 15. Mir 10. 16. Rins 10. 17. Viñales 6. 18. R. Fernandez 25. 19. Aldeguer 3. 20. A. Fernandez 3. 21. Oliveira 2. 22. Savadori 1. 23. Chantra 0. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 111 Punkte. 2. Honda 36. 3. KTM 34. 4. Aprilia 33. 5. Yamaha 28. Team-WM: 1. Ducati Lenovo Team, 161 Punkte. 2. Pertamina Enduro VR46 Racing 99. 3. BK8 Gresini Racing 90. 4. Red Bull KTM Factory Racing 35. 5. Trackhouse MotoGP Team 30. 6. Honda HRC Castrol Team 30. 7. Monster Energy Yamaha 26. 8. Aprilia Racing 25. 9. LCR Honda Castrol 25. 10. Prima Pramac Yamaha Racing 24. 11. Red Bull KTM Tech3 22.
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