Miller sieht in der V4-Yamaha Parallelen zur Ducati
Pramac-Pilot Jack Miller spricht nach dem Valencia-Test über Yamahas neues V4-Bike. Der Prototyp erinnert ihn nicht nur an die Ducati, sondern weist für ihn auch Parallelen zu KTM und Honda auf.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Spitzenzeiten waren von den Yamaha-Piloten beim MotoGP-Test in Valencia nicht zu erwarten. Im Fokus stand die Entwicklung des neuen V4-Prototyps und das Sammeln von Daten. Werkspilot Fabio Quartararo kam dennoch bis auf 0,5 Sekunden an die Bestzeit heran. Seine Markenkollegen lagen weiter zurück, verzichteten zum Teil aber auch auf weiche Reifenmischungen. Jack Miller reihte sich auf der 20. Position ein, wirkte aber durchaus zufrieden.
Werbung
Werbung
"Es war ein ordentlicher erster Tag mit dem V4-Bike. Natürlich gibt es noch Arbeit, die erledigt werden muss. Aber die Richtung stimmt!", erklärte der Australier am Dienstagabend und lobte Markenkollege Quartararo: "Fabio gelang bereits eine richtig gute Rundenzeit mit dem Gerät. Wir waren nicht so weit davon entfernt, doch es gibt noch klare Baustellen, mit denen wir uns beschäftigen müssen. Das dreht sich in erster Linie um mein Gefühl für das Motorrad und die Abstimmung." "Wir müssen die Richtung definieren, die wir mit Blick auf das Motorrad einschlagen sollten, das wir in Malaysia haben", schilderte Miller und bremste die Erwartungen: "Es ist ein sehr junges Projekt. Am Dienstag ging es in erster Linie darum, alles zu verstehen und das Motorrad an sich anzupassen."
Die Yamaha-Piloten stellten fest, dass das Gefühl für das Vorderrad eine der großen Baustellen ist. Testpilot Augusto Fernandez deutete bei seinen Wildcards an, dass das Vorderradgefühl nicht mit dem des bisherigen Motorrads zu vergleichen ist. Die M1 mit Reihenmotor überzeugte vor allem in diesem Bereich.
Werbung
Werbung
"Wenn man von der M1 kommt, die ein erstklassiges Gefühl für das Vorderrad ermöglicht, hat man natürlich den Eindruck, einen Schritt zurück gemacht zu haben. Doch wir haben eine klare Richtung definiert, die wir einschlagen müssen. Ich kann Augustos Frust nachvollziehen. Ihm fehlt das Gefühl für die Front. Diesbezüglich muss natürlich etwas unternommen werden. Doch es ist in Arbeit", beruhigt Miller seinen Markenkollegen.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Miller brachte reichlich Erfahrung zu Yamaha. Der Australier weiß, wie Honda, Ducati und KTM arbeiten und wie deren Motorräder funktionieren. Deshalb bietet sich ein Vergleich an. "Das Motorrad trägt die Yamaha-DNA in sich. Der Klang geht in die Richtung von Honda und KTM. Zudem spüre ich bezüglich der Schwungmasse ein ähnliches Gefühl wie bei der Ducati. Doch der Drehmomentverlauf ist anders", analysierte Miller und gab damit spannende Einblicke.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.