Motegi-GP auf der Kippe: Japan weitet Notstand aus
Bisher galten die starken Einschränkungen hauptsächlich im Großraum Tokio und einigen Provinzen. Jetzt hat der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe den Notstand ausgeweitet. Dadurch steht der Motegi-GP auf der Kippe.
Nur einen Tag nachdem die deutsche Bundesregierung Großveranstaltungen bis mindestens Ende August untersagt hatte, erklärte Japans Ministerpräsident Shinzo Abe eine Ausweitung des Notstandes, der nun das ganze Land betrifft. Bis Donnerstag waren in Japan 178 Menschen am Coronavirus gestorben, insgesamt sollen mehr als 9400 Menschen infiziert sein.
Der Große Preise der MotoGP-Serie in Motegi steht aktuell noch am 18. Oktober im Rennkalender, doch durch die Neuerung der Regierung gerät auch dieser Termin allmählich ins Wanken. Der Notstand gilt vorerst bis zum 6. Mai.
Zunächst hatte Abe nur die Bürger der besonders betroffenen Region rund um die Hauptstadt Tokio sowie die Bürger einiger weiterer Provinzen angewiesen, daheim zu bleiben. Das wurde jedoch von einigen Entscheidungsträgern kritisiert.
Ab sofort gilt der Notstand also für das gesamte Inselreich, allerdings gibt es einen Unterschied zu vielen europäischen Ländern: In Japan wurde keine Ausgangssperre verhängt. Dadurch strömen auch weiterhin viele Pendler zur Arbeit. Die Züge sollen zwar etwas leerer sein, aber dennoch ist die Anzahl der Infektionen in den vergangenen Tagen rasant angestiegen.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach