MotoGP, FP1: Honda vor Ducati und KTM – Marc Marquez nur auf Platz 9
Im FP1 der MotoGP-Klasse in Le Mans fuhr Luca Marini (Honda) die Bestzeit. Auf den Rängen 2 und 3 folgten Fabio Di Giannantonio und Pedro Acosta. Marc Marquez 9., Bezzecchi 14. Folger auf Rang 22.
Am Freitagvormittag fand in Le Mans das 45-minütige FP1 der MotoGP-Klasse statt. Wie schon in Jerez fehlt KTM-Pilot Maverick Vinales auch beim Frankreich-GP. Er musste sich eine verschobene Schraube in seiner Schulter operativ entfernen lassen und ist immer noch nicht zu 100 Prozent fit. Für den Spanier springt in Le Mans Jonas Folger im Tech3-Team ein. Der Deutsche feiert nach drei Jahren sein Comeback in der Motorrad-WM.
Der Himmel über dem Bugatti Circuit war sonnig, die Lufttemperatur betrug 18 Grad Celsius. Die Tribünen waren bei der ersten Session der Königsklasse gut gefüllt. Die Stimmung war schon am Freitagvormittag hervorragend.
Die Fahrer gingen pünktlich um 10.45 Uhr auf die Strecke – außer VR46-Pilot Franco Morbidelli. Der durfte im FP1 erst fünf Minuten später auf die Strecke, weil er sich vor zwei Wochen in Jerez eine Strafe wegen unverantwortlichen Fahrens mit seiner rauchenden Ducati eingehandelt hatte.
Für die erste Bestzeit sorgte VR46-Ass Fabio Di Giannantonio mit 1:33,575 min. Zum Vergleich: Den Rundenrekord hatte Fabio Quartararo (Yamaha) 2025 mit 1:29,324 min aufgestellt.
Kurios: Nach einigen Minuten verlor Aprilia-Pilot Jorge Martin ohne Fremdeinwirkung ein Stück der seitlichen Heckverkleidung bei seiner RS-GP. Das Teil blieb neben der Strecke liegen, Martin drehte weiter seine Runden.
Die Top-5 nach zehn Minuten: Di Giannantonio (1:31,302 min), Joan Mir, Johann Zarco, Pecco Bagnaia und Pedro Acosta. Jonas Folger war zu diesem Zeitpunkt mit über drei Sekunden Rückstand auf Position 21 zu finden.
Drei Minuten später fuhr Champion Marc Marquez die viertschnellste Zeit. Bester Yamaha-Pilot war zu diesem Zeitpunkt Quartararo auf Rang 11.
Die Reihenfolge zur Hälfte der 45-minütigen Session: Di Giannantonio, Mir, Bagnaia, Acosta und Luca Marini.
20 Minuten vor dem Ende preschte Marini auf Rang 2 nach vorn, Marco Bezzecchi (Aprilia) fuhr die drittschnellste Zeit. Drei Minuten später hatte Lokalmatador Zarco ein technisches Problem bei seiner RC213V – er fuhr in die Box zurück. In der Zwischenzeit setzte sich Tech3-Pilot Enea Bastianini an die zweite Stelle. Quartararo stellte seine M1 auf Position 7.
Die Top-5 zehn Minuten vor dem Ende: Di Giannantonio, Bastianini, Marini, Bezzecchi und Acosta. Die beiden Ducati-Werksfahrer Bagnaia und Marc Marquez waren auf den Positionen 8 und 11 zu finden.
Sieben Minuten vor dem Ende der Session fuhr Luca Marini mit 1:31,120 min eine neue Bestzeit. Eine Runde später schraubte der Honda-Werksfahrer seine Zeit auf 1:30,857 min hinunter.
Mit drei Minuten auf der Uhr preschte Yamaha-Ass Alex Rins auf Rang 3 nach vorn, Ai Ogura fuhr die fünftschnellste Zeit. Eine Minute später setzte sich Zarco auf Position 2, Raul Fernandez auf Rang 3.
Es ging schlag auf Schlag: An der Spitze wurde noch einmal kräftig durchgemischt. An die Zeit von Marini kam aber niemand mehr heran. Hinter dem Italiener komplettierten Di Giannantonio, Acosta, Zarco und Fernandez die Top-5.
Marc Marquez beendete das erste freie Training auf Position 9. Teamkollege Pecco Bagnaia landete auf Rang 18.
Die beiden Aprilia-Werksfahrer Marco Bezzecchi und Jorge Martin belegten die Positionen 14 und 15. Bester Yamaha-Pilot war Alex Rins als Sechster. Jonas Folger wurde mit über drei Sekunden Rückstand Letzter.
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