Martin: Begeisterung beim Rennrad-Wettkampf, Rins mit Sprinter-Qualitäten
Den Auftakt zum GP in Le Mans bildete ein Rennrad-Event mit Athleten aus dem MotoGP-Paddock, das mit echten Radprofis aufgewertet wurde und bei dem sich Alex Rins und Jorge Martin die Siege holten.
Der Donnerstag auf dem Bugatti-Circuit von Le Mans wurde mit einem hochklassig besetzten Rennrad-PR-Event gestartet – passend für das Land der legendären «Tour de France». Dazu kommt, dass die meisten Fahrer im Paddock der Motorrad-WM regelmäßig auf dem Rennrad trainieren und hier sogar auf sehr gutem Level unterwegs sind. Die Veranstaltung wurde in Le Mans schon im Vorjahr durchgestrampelt.
Mit dabei waren diesmal Lokalmatador und Vorjahressieger Johann Zarco (LCR-Honda), Jack Miller, Toprak Razatlioglu (beide Pramac Yamaha), Brad Binder (Red Bull-KTM), Alex Rins (Yamaha), Jorge Martin (Aprilia) sowie die beiden Trackhouse-Fahrer Raul Fernandez und Ai Ogura. Auch MotoGP-Manager Carlos Ezpeleta warf sich ins Rennrad-Trikot. Das Feld der MotoGP-Protagonisten wurde zur Freude der Motorradrennfahrer noch von einigen Top-Rad-Profis wie Primož Roglič, Ikone Mark Cavendish und der Niederländerin Puc Moonen aufgewertet.
Zunächst wurde ein Team-Zeitfahren über eine Runde auf dem 4,1 Kilometer langen Rundkurs ausgefahren. Dieses Duell gegen die Uhr gewann am Ende die Truppe um Aprilia-Ass Jorge Martin mit seinem Profi Primoz Roglic sowie Aprilia-Coach Matteo Baiocco. Gestartet wurde aus der Boxengasse. Danach wurde auf dem MotoGP-Kurs auch noch ein Radrennen im klassischen Modus ausgefahren. Hier setzte sich im Sprint auf der Ziellinie Yamaha-Werksfahrer Alex Rins knapp vor Raul Fernandez und Jorge Martin durch.
Martin, der in seiner Freizeit viel mit HRC-Honda-Tester Aleix Espargaro trainiert, zeigte sich begeistert: «Es war eine der besten Erfahrungen überhaupt Abgesehen davon, dass ich Primož Roglič erst seit ein paar Jahren kenne, verfolge ich ihn schon lange, weil ich seinen Fahrstil immer bewundert und ihn immer angefeuert habe. Und dann eine Runde mit ihm volle Attacke zu fahren … Es ist klar, dass er nicht bei 100 Prozent war – aber ich war bei 100 Prozent und habe alles gegeben. Es war unglaublich – ich bin sehr dankbar! Wir haben gemeinsam gewonnen.»
Jorge Martin weiter: «Den Sprint hatte ich schon fast, mir ist dann das Laktat eingefahren.» Übrigens: Im Vorjahr mischte in Le Mans auf dem Rennrad auch Weltmeister Marc Marquez kräftig mit, diesmal ließ er das Spektakel aufgrund seiner Schulter- und Armprobleme aus. Die Fahrer zeigten sich vom Event in Le Mans begeistert. MotoGP-Promoter Liberty Media wird künftig noch mehr öffentliche Events mit den Helden der Königsklasse abhalten.
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