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MotoGP-Teams 2024: Nur fünf Fahrerduos unverändert
In diesem Herbst wurden die letzten MotoGP-Teamplätze erst beim WM-Finale neu besetzt, und es gab viele Überraschungen. Zwei von fünf Werksteams wurden neu besetzt.
MotoGP
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Da die meisten MotoGP-Fahrerverträge bei den Werksteams für zwei Jahre abgeschlossen werden, also zum Beispiel für 2023 und 2024, wurde in dieser Saison ein relativ ruhige Transfersaison erwartet. Aber schon bald überstürzten sich die Ereignisse, Spekulationen, Gerüchte, Gespräche und Verhandlungen.
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Es steht fest: Nur die Werksteams von Lenovo, Red Bull KTM und Aprilia Racing bleiben unverändert. Monster Yamaha schnappte sich Rins statt Morbidelli und Repsol Honda ersetzte Marc Márquez durch Luca Marini. Bei den sechs Kundenteams blieb nur ein Fahrerduo unverändert. Pramac Ducati holte sich Franco Morbidelli statt Johann Zarco, LCR Honda engagierte Zarco statt Alex Rins, GASGAS Tech3 ersetzte Pol Espargaró durch Moto2-Weltmeister Pedro Acosta. Dann musste Mooney VR46 den Italiener Luca Marini gegen Fabio Di Giannantonio austauschen, während Gresini Racing der Fang des Jahres gelang – mit Marc Márquez, weshalb "Diggia" gehen musste. Das in Turbulenzen geratene Aprilia-Kundenteam hingegen macht mit Miguel Oliveira und Raúl Fernández weiter. Der Wirbel ging eigentlich schon im April los, als Alex Rins den Texas-GP gewann und danach die Frage erörtert wurde, ob er von HRC für 2024 nicht ins Repsol-Team befördert werden sollte. Tatsächlich nutzte der Spanier aber im Sommer eine Klausel in seinem Vertrag, um für die kommende Saison vom Honda-Kundenteam in das Yamaha-Werksteam zu wechseln.
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Franco Morbidellis Zukunft war seit dem Saisonstart ungewiss, weil er zu stark im Schatten von Fabio Quartararo stand. Johann Zarco wurde bei Ducati für 2024 nur ein Ein-Jahres-Vertrag angeboten, also ging er lieber für zwei Jahre zu LCR. Bei Ducati hätte er 2025 in die Superbike-WM umsteigen müssen. Marco Bezzecchi hätte seinen Platz bei Pramac übernehmen können, blieb aber lieber in der familiären VR46-Atmosphäre, so kam "Morbido" bei Prima Pramac Racing unter.
Die Pierer-Gruppe hoffte lange auf einen zusätzlichen Startplatz für das aufstrebende Supertalent Pedro Acosta, doch die Dorna lehnte strikt ab. Deshalb mussten die Österreicher die schwierige Entscheidung fällen, Pol Espargaró für 2024 zum Test- und Ersatzfahrer zu machen. Acosta wurde neben Augusto Fernández im GASGAS Factory Racing Tech3 Team platziert.
Für die größte Aufregung auf dem Transfermarkt sorgte aber die frühzeitige Vertragsauflösung von Marc Márquez und HRC mit Ende der Saison 2023. Der sechsfache MotoGP-Champion wollte mit seinen 30 Jahren keine Zeit mehr verlieren und wechselte deshalb an die Seite seines Bruders Alex auf das aktuell beste Bike der "premier class", die Ducati Desmosedici GP, obwohl er bei Gresini Racing nur die Vorjahres-Spezifikation GP23 zur Verfügung haben wird. Die Honda Racing Corporation verlor nach Alex Rins also auch ihre Referenz, deshalb wurden nach Misano zahlreiche Fahrer kontaktiert. Johann Zarco wollte lieber zwei Jahre bei LCR fahren als ein Jahr bei Repsol; er lehnte die Rolle des Lückenbüßers für eine Saison ab.
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Die HRC-Manager klopften dann bei allen erdenklichen Kandidaten an, aber sie alle haben wasserdichte Verträge – von Oliveira über Viñales bis zu Pol und Aleix Espargaró, Toprak Razgatlioglu bis zu Moto2-WM-Leader Pedro Acosta. Miguel Oliveira, fünffacher MotoGP-Sieger auf KTM, tat zwar die Überzeugung kund, er könne aus dem Aprilia-Deal aussteigen. Aber er verlangte einen Drei-Jahres-Vertrag bei Honda (weil die RC213V nicht von heute auf morgen konkurrenzfähig sein wird), Honda bot aber nur einen Ein-Jahres-Vertrag für den 28-jährigen Portugiesen. Deshalb stand vorübergehend Fabio Di Giannantonio (Platz 4 in Mandalika, Platz 3 auf Phillip Island, Sieg in Doha) in der Favoritenrolle für einen Platztausch mit Marc Márquez, aber dann gab Repsol Honda dem Rossi-Bruder Marini den Vorzug – sogar für zwei Jahre. "Diggia hat es verdient, dass er in der MotoGP-WM bleiben kann", stellte Ducati-Corse General Manager Gigi Dall’Igna nach dem Australien-GP gegenüber SPEEDWEEK.com fest.
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Bei Mooney VR46 war auch Fermín Aldeguer (18) im Gespräch, der die letzten vier Moto2-Rennen auf der Boscoscuro gewonnen hat, aber er kam aus seinem Speed-up-Vertrag nicht heraus. Doch der Ausnahmekönner aus Spanien steht jetzt bei Pramac Ducati für 2025 und 2026 auf der Wunschliste.
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