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Nachwuchs-Parade: Fahren diese Moto2- und Moto3-Asse schon 2027 MotoGP?
Noch stehen auf dem MotoGP-Transfermarkt zur Saison 2027 die großen Namen der Königsklasse im Zentrum. Doch schon bald geht es auch um die Toptalente des GP-Unterbaus. Auch ein Moto3-Ass hat Chancen.
MotoGP
Im Artikel erwähnt





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Die Strategen in den Rennabteilungen der MotoGP-Werke hatten es sich anders vorgestellt. Statt wie erhofft nach dem wichtigen Sepang-Test fiel der mediale Startschuss noch vor den ersten Runden in Malaysia. Die Nachricht «Fabio Quartararo wechselt zu Honda» war nur der Anfang. Im nächsten Atemzug wurden Jorge Martin als Quartararo-Nachfolger bei Yamaha und Pedro Acosta als Ersatz für Pecco Bagnaia bei Ducati Corse ins Spiel gebracht.
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Aprilia ging in die Offensive und inszenierte als erstes Werk die Vertragsverlängerung mit Siegfahrer Marco Bezzecchi. Der Racer aus Rimini, der Aprilia Racing 2025 das erfolgreichste Jahr des Projekts bescherte, unterschrieb einen mehrjährigen Vertrag bei Rennchef Massimo Rivola. Bis zum ersten GP-Event 2026 in Thailand wird die erste Garde der MotoGP die Weichen auch für 2027 gestellt haben. Neben Quartararo, Martin, Acosta und Bezzecchi werden die Marquez-Brüder ihre Unterschriften setzen – «MM93» bei Ducati und Alex wägt die Optionen einer Ducati mit Werksmaterial gegen eine Rolle als voller Werksfahrer, etwa bei KTM, ab. Sobald diese Entscheidungen vom Tisch sind, bleibt es spannend. Denn die bestehende MotoGP-Garde muss sich einer ganzen Ansammlung großer Talente aus kleineren Hubraumklassen des GP-Fahrerlagers stellen. Nach dem Ende 2025 nur Moto2-Weltmeister Diogo Moreira den Sprung in die Topliga geschafft hat, stehen die Vorzeichen für 2027 darauf, dass eine ganze Generation neuer Piloten in der MotoGP unterkommt.
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Das 850er-Regelwerk kommt den Moto2-Könnern entgegen Neben der Vertragssituation – Stand heute stehen offiziell noch 18 Verträge zur Vergabe – spielt das neue Regelwerk ab 2027 eine große Rolle. Bereits in der Vergangenheit bestätigten Champions der Moto2 ihre Existenz in der MotoGP – mit den Regularien der neuen 850er-Ära rücken die Asse der mittleren Kategorie in den Fokus. Weniger Leistung, weniger Aerodynamik, höherer Kurvenspeed und der Umstieg auf Pirelli-Reifen – so die Kernparameter der MotoGP-Zukunft.
Etablierte Stammpiloten wie Morbidelli, Miller, Binder, Rins oder auch vergleichsweise junge MotoGP-Piloten wie Luca Marini (28) müssen sich der Youngster-Realität stellen. Auch wenn noch kein Rennkilometer in der Moto2 gefahren ist, gelten schon heute sechs Namen als potenzielle MotoGP-Piloten der Zukunft.
Moto2-Vizeweltmeister Manuel Gonzalez wurde bereits 2025 in Verbindung mit Honda und Yamaha gebracht. Auch einen Test bei Aprilia durfte der Intact-GP-Pilot abspulen. Gonzalez hinterließ in Aragon einen blendenden Eindruck. Als sicher gilt, dass der Madrilene auf allen Zetteln, wenn auch nicht an erster Position, auftaucht.
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Gleiches gilt für Teamkollege Senna Agius. Der 20-jährige Aussie passt als Moto2-Sieger und coole Type perfekt ins Bild der neuen MotoGP. Auch Senna Agius wird für 2027 seriöse Gespräche mit mehr als nur einer MotoGP-Struktur führen. Das gleiche Luxusproblem wie Intact-Boss Jürgen Lingg, wenn nicht ein größeres, hat Teambesitzer Jorge Martinez. Das Urgestein hat in seinen Reihen gleich drei mögliche Kandidaten für einen weiteren steilen Aufstieg. Nahezu keine Zweifel gibt es am Wechsel von David Alonso. Der Kolumbianer gilt als eifriger Schüler, der sich eine Klasse erarbeitet – um dann zu dominieren. Setzt Alonso auf der Kalex bei «Aspar» Martinez ähnlich wie in der Moto3-WM um, dann dürfte der 19-Jährige nur schwer zu schlagen sein.
Realistische Chancen, in der Königsklasse unterzukommen, hat auch dessen Boxennachbar Dani Holgado. Der nur 1,67 m große Spanier war 2025 die Überraschung der Moto2. Der Titel «Rookie des Jahres» ging an den mit 20 ebenfalls noch sehr jungen Holgado.
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Nimmt Marquez-Schützling Quiles die Abkürzung? Nummer 3 aus dem Aspar-Stall: Maximo Quiles. Denn es ist nicht auszuschließen, dass mit Quiles auch ein Moto3-Pilot den direkten Aufstieg in die Topklasse des Fahrerlagers schafft. Neben der fahrerischen Klasse – auch Quiles holte sich den Titel als bester Neueinsteiger – und den körperlichen Voraussetzungen, könnte die Abkürzung auch dank Marc Marquez zustande kommen. Der neunfache Weltmeister ist aktiver Förderer von Quiles und Teil des gleichen Management-Teams.
Auch wenn es weit weg scheint, aber mit Unterstützung der Marquez-Familie könnte Quiles bei einem nicht unwahrscheinlichen Titelgewinn der MotoGP auch schon 2027 MotoGP fahren. Etwa bei Gresini an der Seite von Fermin Aldeguer und als Nachfolger von Alex Marquez, der sich als Vizeweltmeister und Sepang-Testchef berechtigte Hoffnungen auf einen Posten als Werksfahrer macht. Zurück in die Moto2. Denn zwei weitere Asse stehen bereits zur Debatte als Piloten der Königsklasse. Celestino Vietti hat bereits acht Siege auf dem Konto, schloss die letzte Saison aber nur auf Rang 7 ab. Das Talent des Italieners ist unbestritten und mit Valentino Rossi hat Vietti den prominentesten Förderer überhaupt. Dass man sich den 24-Jährigen bei VR46 vorstellen kann, bewies Viettis Einsatz beim MotoGP-Test in Valencia (für den angeschlagenen Morbidelli).
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Nicht zu vergessen ist auch das Nachwuchsprojekt von Yamaha und Partner Pramac. Speziell Izan Guevara, Sieger des GP-Finales 2025 und dafür ebenfalls bereits mit einer MotoGP-Testerfahrung belohnt, könnte der Yamaha-Logik zufolge 2027 anstelle von Jack Miller an den Start gehen.
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