Pol Espargaró (KTM/1.): «Ein Podium wäre unglaublich»
Mit der ersten MotoGP-Pole für KTM verschaffte sich Pol Espargaró die beste Ausgangslage für den anstehenden Steiermark-GP. Die Siegchancen sieht er aber geringer als noch vor einer Woche.
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Den ersten MotoGP-Sieg für KTM holte in Brünn zwar Brad Binder, beim Heimspiel auf dem Red Bull Ring – gleichzeitig der 70. MotoGP-Einsatz von KTM seit der Wildcard von Mika Kallio in Valencia 2016 – trug sich aber Pol Espargaró mit der ersten Pole-Position für die Österreicher in der Königklasse der Motorrad-WM in die Geschichtsbücher ein. Nach den Stürzen in den vergangenen zwei Rennen und vor allem in den sozialen Netzwerken aufgeflammten Diskussionen genoss der Red Bull-KTM-Star den Moment umso mehr.
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"Ich bin sehr, sehr glücklich – nach dem, was an den vergangenen zwei Wochenende passiert ist, als wir eine sehr gute Chance hatten, um um den Sieg oder das Podium zu kämpfen, die Rennen aber nicht zu Ende fahren konnten. Das war recht frustrierend. Am Ende hier beim KTM-Heimrennen die Pole-Position zu schaffen, ist nur ein kleiner Schritt für das morgige Rennen, aber ein wichtiger, wenn wir gegen die Ducatis kämpfen wollen – und die Suzukis, die super stark sind." Übrigens: Beim Neustart fuhr Pol am vergangenen Sonntag zwar schon einmal vom ersten Startplatz los, das bisher beste KTM-Ergebnis in einem MotoGP-Qualifying war bisher aber sein zweiter Platz in Misano 2019.
In Spielberg hat der 29-jährige Spanier noch eine Rechnung offen, auf der KTM blieb er dort bisher ohne Punkte. Der dreifache Spielberg-Sieger Andrea Dovizioso steht nur in der dritten Reihe, sieht Pol für morgen die große Chance? "Ich glaube, dass wir am vergangenen Wochenende größere Chancen auf den Sieg hatten, dass es da machbarer war, wie wir im ersten Rennen gezeigt haben. Wir waren vielleicht etwas besser vorbereitet als die anderen, weil wir auch einige Sessions im Nassen hatten", gab sich der Pole-Setter zurückhaltend. "Ich glaube, dass es an diesem Wochenende etwas anders ist, Suzuki hat die Performance verbessert, beide Fahrer haben eine großartige Pace. Dazu die Ducatis – und hier sitzt auch Nakagami, der mir das Leben morgen sicher nicht einfach machen wird. Ich glaube, dass wir in der Pace alle ziemlich ähnlich sind, es wird hart morgen zu gewinnen. Aber was auch immer passiert, ich will die Ziellinie kreuzen. Klar, wenn es möglich sein sollte, um den Sieg zu kämpfen, wäre das großartig. Aber auch ein Podium wäre hier beim KTM-Heimrennen unglaublich."
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