Scott Redding: MotoGP-Entscheidung nach Sachsenring
Der aktuelle WM-Leader der Moto2-Klasse, Scott Redding, hat gute Chancen 2014 in die Königsklasse aufzusteigen. Mit welchem Material der Brite antreten wird, ist allerdings noch unklar.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach dem Deutschland-GP auf dem Sachsenring wird von Scott Redding eine Entscheidung für seinen MotoGP-Aufstieg 2014 erwartet. Der 20-Jährige muss sich jedoch noch den Kopf darüber zerbrechen, in welchem Team und mit welchem Material er antreten will. Gerüchte besagen, dass Redding wieder mit Ducati liebäugelt. Eine attraktive Alternative dazu wäre Fausto Gresinis Team, in dem er den neuen Production-Racer RC213V von Honda pilotieren würde. Doch auch ein Aufstieg des Marc VDS Teams mit Redding scheint möglich.
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Für Marc VDS steht ein Prototyp von Ducati zur Debatte, das Pramac-Team würde dann nur ein Motorrad erhalten. Aber auch der neue Production-Racer von Honda und Yamaha-YZR-M1-Motoren mit einem Rolling-Chassis von Kalex sind Optionen. Redding, der die Moto2-WM derzeit mit 30 Punkten Vorsprung auf Pol Espargaró anführt, verriet gegenüber "MCN" eine Tendenz zum Production-Racer von Honda: "Ich werde mit meiner Entscheidung warten, bis der Deutschland-GP vorbei ist, denn ich will nicht zu viel über die MotoGP-Klasse nachdenken, während ich um den Moto2-Titel kämpfe. Im Moment gibt es nur Gespräche. Wenn die Honda funktioniert, dann ist das wohl die bessere Option, denn die Yamaha-Motoren mit eigenem Chassis sind ein etwas unsicheres Gebiet. Ich will in die MotoGP-Klasse einsteigen und so konkurrenzfähig sein wie Marc Márquez." Ducati, Honda oder Yamaha?
Reddings Manager und Marc-VDS-Teammanager Michael Bartholemy deutete bereits an, dass sein Schützling neben Andrea Dovizioso bei Ducati fahren könnte. Doch er hat Bedenken: "Mein Gefühl sagt mir, dass sie einen erfahrenen MotoGP-Piloten haben wollen und sich bei einem Rookie zu unsicher sind. Der Erwartungsdruck an Ducati ist sehr hoch. Es ist wichtig, dass wir die richtige Entscheidung treffen. Unsere Optionen sind sehr attraktiv, aber wir müssen auch an die Zeit nach 2014 denken. Ich werde nochmals mit Scott sprechen, bevor wir in der Woche nach dem Deutschland-GP die Entscheidung treffen."
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Vor allem das Gresini-Team, welches den neuen Production-Racer RC213V von Honda einsetzen wird, scheint sehr an Scott Redding interessiert zu sein: "Ich habe bereits in Barcelona mit Scott gesprochen und er ist sicherlich ein schneller Fahrer. Ich verhandle derzeit nur mit Redding. Ich denke, der Production-Racer bietet jungen Fahrern eine gute Möglichkeit ihr Können zu zeigen. Sie können auf dieser Maschine lernen und sich für einen Prototyp-Vertrag empfehlen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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