Vor dem Sachsenring-GP musste sich Stefan Bradl (26) nachsagen lassen, er habe ein Tech3-Yamaha-Angebot für 2017 abgelehnt. Aber es handelt sich wieder einmal um ein Märchen.
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Stefan Bradl will sich jetzt drei Tage lang ganz auf seine Aufgabe als Fahrer beim GP von Deutschland konzentrieren, wo er 2014 vom dritten Startplatz losfuhr und wo er in den Klassen 125 und Moto2 schon zwei Podestplätze geschafft hat.
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Über seine Zukunftspläne will der Aprilia-Werkspilot momentan nicht reden, da noch nichts spruchreif ist und weil manche Verhandlungspartner auf Geheimhaltung pochen, bis irgendeine Entscheidung gefallen ist. Dass sich Bradl in erster Linie für einen Platz bei Avintia-Ducati und beim Honda World Superbike Team interessiert und dass er sich dort berechtigte Hoffnungen machen darf, ist längst durchgesickert.
Bradl ärgert sich aber über Meldungen, er habe ein Angebot von Tech3-Yamaha für 2017 abgelehnt. "Das ist kompletter Blödsinn. Das höre ich jetzt zum ersten Mal", wetterte der Moto2-Weltmeister von 2011 nach dem FP1 in Sachsen. "Ich habe mich im ganzen Jahr mit Hervé Poncharal nie über die Saison 2017 unterhalten. Wir haben nur belanglose Gespräche geführt, wenn wir uns im Paddock getroffen haben. Hervé hat nie mit einer Silbe die Saison 2017 erwähnt."
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Bradl hätte auch gar nicht in ernsthafte Verhandlungen eintreten können. Denn Tech3-Yamaha engagierte Jonas Folger vor dem Le-Mans-GP anfangs Mai und war sich mit Moto2-Weltmeister Johann Zarco schon vor vier Wochen einig. Zu einem Zeitpunkt, als Bradl noch hoffte, Aprilia werde die Option für die Saison 2017 einlösen.
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Bradl: "Es hat mich auch kein Journalist zu diesem Thema befragt. Dann hätte ich nämlich erzählen können, dass ich seit Juni 2011 nie mehr mit Hervé Poncharal über einen Vertrag gesprochen habe."
Auch Hervé Poncharal wunderte sich. "Das ist verrückt. Ich habe nie mit Stefan gesprochen. Und ich habe das auch keinem Journalisten erzählt", erklärte der Franzose gegenüber SPEEDWEEK.com
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