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Stefan Bradl (Honda/10.): «Am Anfang zu vorsichtig»

Repsol-Honda-Werkspilot Stefan Bradl erfüllte auf dem Sachsenring am Sonntag vor 91.131 Zuschauern die Erwartungen der Fans und sicherte sich nach einer tadellosen Vorstellung Platz 10.

Im Artikel erwähnt

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Stefan Bradl (29) eroberte auf dem Sachsenring seinen 50. Top-Ten-Platz in der MotoGP-WM, das wird ihm so rasch kein deutscher Fahrer mehr nachmachen. Außerdem sorgte er für das beste Repsol-Honda-Ergebnis in diesem Jahr, erstmals kamen beide Fahrer dieses Rennstalls 2019 in die Top-Ten. Jorge Lorenzo ist das bei acht Grand Prix im Honda-Team bisher nicht gelungen. Der Bayer schaffte auch sein Vorhaben, nicht Letzter der vier Honda-Piloten zu werden. denn Nakagami kam als 14. ins Ziel.

Bradl fuhr vom 14. Platz los und kehrte nach der ersten Runde an 13. Stele hinter Pol Espargaró und Rossi zurück. Er wurde dann von Aleix Espargaró überholt, der aber im Finish stürzte, auch Alex Rins schmiss seine Suzuki weg, Bradl schnappte sich Pol Espargaró in Runde 24 von 30, dann war er Elfter. Und weil sich Aleix dann noch aus dem Rennen befördert, kam der makellose zehnte Platz zustande. Es waren Bradls erste Punkte auf dem Sachsenring seit dem vierten Platz 2014.

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"Mein Start war okay, ich habe eine Position gewonnen. Und wenn ich das Rennen jetzt betrachte, kann ich mit meiner Pace zufrieden sein. Ich kann mir nur einen Vorwurf machen, ich war in der Anfangsphase vielleicht ein bisschen zu vorsichtig, in den ersten sechs, sieben Rennrunden fehlte mir etwas Speed. Dadurch ist die Lücke zu Dovi, Petrucci und Rossi entstanden. Aber in dieser Phase fehlte mir einfach der Rennrhythmus, den die Kollegen haben, die jedes zweite Wochenende einen Grand Prix bestreiten. Ich bin da zu defensiv gewesen. Ich bin seit zwei Monaten in Jerez kein Rennen gefahren."

Bradl: "Da das Wetter ein bisschen kühler war als an den zwei Tagen zuvor, habe ich hinten den weichen Reifen genommen. Nicht viele andere Fahrer haben das gemacht, nur Miller, Iannone und Nakagami. Zuerst war ich etwas nervös wegen dieser Reifenwahl, aber sie hat sich bewährt. Wenn ich in den ersten Runden den Abschluss nicht verloren hätte, hätte ich um Platz 6 fighten können. Aber wie gesagt, da fehlte mir der Rennrhythmus. Doch die Honda-Manager waren zufrieden, ich habe viel Lob von ihnen erhalten."

Stefan machte einmal in zwei Runden eine Sekunde auf Pol Espargaró wett und überholte ihn dann. "Ja, ich habe gesehen, dass sein Hinterreifen in schlechterem Zustand war als meiner. Ich habe ihn deshalb recht schnell eingeholt. Aber auch mein Hinterreifen hat nach zehn Runden den ersten Drop gehabt, nach 20 einen weiteren. Man muss dann dieses Problem irgendwie managen. Ich hatte anscheinend etwas mehr Gummi vorrätig als Pol. Vielleicht ist mir am. Schluss zugute gekommen, dass ich die Reifen am Anfang ein bisschen geschont habe. Es war leicht, Pol zu überholen, denn er steckte wirklich in Schwierigkeiten. Er hatte keine Chance, sich zu wehren, weil sein Reifen am Ende war."

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"Wenn ich jetzt auf den Samstag zurückblicke, dnn hat mir der gestrige Tage ein bisshen zu viel Energie gekostet. Ich war etwas verkrampft. Aber ich habe mich über Nacht gut ausgeruht. Heute war ich körperlich gut vorbereitet. In Zukunft muss ich Freitag und Samstag etwas entspannter sein. Dazu kam, dass wir das Motorrad für jede Session ungebaut haben, wir haben einige neue Teile probiert, es war quasi ein Test für HRC unter Rennbedingungen. Aber das Rennen war sehr gut, ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Auch die Art und Weise, wie wir die freien Trainings bewältigt und das Rennen vorbereitet haben, konnte sich sehen lassen."

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Da von hinten weder von Bagnaia noch von Nakgamai, Rabat oder Iannone jemals Gefahr drohte, konnte Bradl sein rennen nahc virne ausrichten. "Rossi war vor mir, die drei Ducati mit Dovi, Miller und Petrucci. Sie waren vielleicht 4 oder 5 sec vor mir. Das war viel Motivation. In den letzten sechs bis acht Runden habe ich gesehen, dass Pol langsamer wird, dann habe ich ihn angegriffen. Es war ein interessantes Rennen. Sehr abwechslungsreich. Deshalb sind die 30 Runden in Windeseile vergangen."

MotoGP

Ergebnis, Sachsenring:

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1. Marc Márquez. 2. Viñales. 3. Crutchlow. 4. Petrucci. 5. Dovizioso. 6. Miller. 7. Mir. 8. Rossi. 9. Morbidelli. 10. Bradl. 11. Rabat. 12. Pol Espargaró. 13. Iannone. 14. Nakagami. 15. Abraham. 16. Syahrin. 17. Bagnaia. 18. Oliveira.

WM-Stand nach 9 von 19 Rennen:

1. Marc Márquez 185. 2. Dovizioso 127. 3. Petrucci 121. 4. Rins 101. 5. Viñales 85. 6. Rossi 80. 7. Miller 70. 8. Quartararo 67. 9. Crutchlow 67. 10. Pol Espargaró 56.

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