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Frust bei Dominique Aegerter (Kawasaki) nach Platz 15: «Das sagt alles!»
Mit zwei Top-5-Ergebnissen und einem Podium war das Meeting auf dem Balaton Circuit das bisher beste Wochenende seiner Superbike-Karriere. Der Ducati-Pilot war davon mehr überrascht als jeder andere.
Yari Montella bestreitet in diesem Jahr seine zweite Superbike-Saison und der Aufwärtstrend ist nicht zu übersehen. Fuhr der Italiener als Rookie 2025 insgesamt 74 Punkte ein, hat er diese Marke 2026 innerhalb nur vier Rennwochenenden mit 82 Punkten bereits übertroffen. Das Meeting auf dem Balaton Park Circuit war mit drei Top-5-Ergebnissen das bisher beste seiner jungen Superbike-Karriere.
Der Teamkollege von Álvaro Bautista legte als Dritter der Superpole am Samstagvormittag den Grundstein für solide Rennen. Nach Platz 4 im ersten Lauf und einem fünften Platz im Sprintrennen war der dritte Platz im zweiten langen Rennen der Höhepunkt seines Wochenendes. Der 26-Jährige war davon selbst überrascht.
«Das Rennen hat richtig Spaß gemacht. Wieder auf dem Podium zu stehen, bedeutet mir sehr viel. Nach meinem ersten Podestplatz auf Phillip Island hatte ich hier wirklich nicht damit gerechnet», beteuerte Montella im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Am Freitag hatte ich ausgemalt, dass es vielleicht fünfte oder sechste Plätze werden können. In Australien war ich immer stark und konnte mit einem guten Ergebnis liebäugeln, Balaton ist jedoch nicht gerade Lieblingsstrecke. Deshalb ist dieser dritte Platz höher einzuschätzen. Außerdem war mein Bruder hier und sah mich zum ersten Mal auf dem Podium, das machte es besonders für mich.»
Als die ungarische Piste vor einem Jahr im Superbike-Kalender debütierte, war ein zehnter Platz im Sprintrennen sein einziges Finish.
«Ich kann mich noch gut daran erinnern – es war mein schlechtestes Wochenende überhaupt und ich stürzte mehrmals», stöhnte Montella. «Wir haben aber im ersten Training langsam damit angefangen, ein Gefühl für die Piste zu bekommen und mit ihr Freundschaft zu schließen. Mit jeder Session lief es etwas besser und letztlich ist das Podium das Ergebnis der Arbeit mit dem Team. Nur in der letzten Runde bekam ich etwas Probleme mit dem Hinterreifen. Beim Herausbeschleunigen fehlte etwas Traktion, aber ich war sehr konzentriert. Ich wollte einerseits keinen Fehler machen, aber gleichzeitig auch den Abstand zu Baldassarri kontrollieren.»
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