Stefan Bradl (Honda): «Stillstand ist Rückschritt»
Stefan Bradl hat nach Platz 20 im FP2 für den Samstag beim Deutschland-GP klare Vorstellungen. Er will mit dem weichen Hinterreifen unter 1:21 min fahren und weiter nach vorne kommen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Stefan Bradl sitzt wie 2019 beim Sachsenring-GP auf einer Repsol-Honda, und während er damals als Ersatz für Jorge Lorenzo einsprang, vertritt der 32-jährige Bayer diesmal beim Liqui Moly GP von Deutschland den sechsfachen MotoGP-Weltmeister Marc Márquez.
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Im FP2 marschierte Bradl bis auf Platz 10 (vor WM-Leader Quartararo) fuhr, doch als im Finish in den letzten fünf Minuten die Kollegen noch einmal richtig ins Zeug legten, fiel auf an die 20. Position zurück. Aber auch dort befand er sich noch in guter Gesellschaft, denn der aktuelle WM-Sechste und zweifache MotoGP-Sieger Brad Binder (Red Bull KTM) liegt 0,151 sec dahinter an 21. Stelle.
"Ich bin zufrieden, weil uns vom FP1 zum FP2 ein deutlicher Fortschritt gelungen ist", bemerkte der Bayer, der im fünften Jahr als HRC-Testfahrer agiert und auch für 2023 bei den Japanern unter Vertrag steht. "Wir steigern und Schritt für Schritt, auch beim Fahren. Und die Set-up-Änderungen, die wir am Freitag gemacht haben, zeigen in eine positive Richtung. Morgen will ich mich mit dem weichen Hinterreifen im FP3 weiter steigern. Ich habe heute eine Zeit von 1:21,117 min geschafft. Mein Ziel für den Samstag ist es, unter 1:21 min zu fahren."
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"Wir haben ein paar neue Details im Elektronik-Bereich ausprobiert, mit den Set-Up-Änderungen bin ich happy, wir werden weitere Kleinigkeiten noch für den Samstag ändern", fuhr der Honda-Werkspilot fort. "Bisher haben wir am Basis-Set-up gearbeitet. Morgen werden wir uns um das Feintuning kümmern. Ich denke, die Spitzenfahrer werden morgen unter 1:20 min fahren, wir werden also wieder einen neuen All-Time-Rundenrekord erleben, wie so oft in dieser Saison. Ich bin nur 1 Sekunde hinten. Trotzdem liege ich nur an 20. Stelle."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bradl weiter: "Wir werden immer weiter neue Teile testen, das ist eine Story, die in der MotoGP nie aufhört. Selbst wenn du ein schlagkräftiges Paket hast, willst du dich steigern und verbessert. Das ist der Sport. Stillstand ist Rückschritt."
Am Wochenende sollen hier Temperaturen bis zu 36 Grad herrschen. "Heute war die Außentemperatur perfekt. Wenn es heißer wird, wird die Belastung größer – für die Fahrer, für die Reifen, für die Bikes. Mir wären die heutigen Bedingungen lieber, wenn ich wählen könnte. Aber es ist für alle gleich. Wenn es 36 Grad kriegt, werden wir alle leiden." Teamkollege Pol Espargaró stürzte wieder zweimal. "Ich hatte diesbezüglich keine Probleme. Aber ich bin etwas defensiver gefahren. Ich habe am Freitag nicht zu stark gepusht", schilderte der Bayer. "Der zweite Crash von Pol war etwas seltsam. Vielleicht war er etwas zu aggressiv."
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